Aluminium-Nachlese Die Aluminium 2024 im Rückblick

Quelle: RX Deutschland 2 min Lesedauer

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Mit 20.904 Besuchern aus 99 Ländern (2022 = 18.600), 819 Ausstellern und Partnern aus 50 Nationen präsentierte die Aluminium vom 8. bis 10. Oktober die ganze Alu-Wertschöpfungskette.

Vom 5. bis 8. Oktober fand wieder die Messe Aluminium in Düsseldorf statt. Erfahren Sie hier, wie sich das Event geschlagen hat und wie die Stimmung der Aluminiumbranche derzeit ist. Auch warten ein paar Impressionen auf den Leser.(Bild:  RX Deutschland / O. Wachenfeld)
Vom 5. bis 8. Oktober fand wieder die Messe Aluminium in Düsseldorf statt. Erfahren Sie hier, wie sich das Event geschlagen hat und wie die Stimmung der Aluminiumbranche derzeit ist. Auch warten ein paar Impressionen auf den Leser.
(Bild: RX Deutschland / O. Wachenfeld)

Optimismus und Selbstvertrauen haben demnach das Stimmungsbild auf der Aluminium 2024 in Düsseldorf geprägt – trotz der diversen Herausforderungen in den einzelnen Märkten. Der Werkstoff Aluminium bleibe weltweit offensichtlich ein entscheidender Faktor für die Zukunft vieler Branchen. Vor allem, wenn es um die Dekarbonisierung geht, wie der Veranstalter RX Deutschland registrieren konnte. Somit sei die Messe keine reine Show sondern auch eine wichtige Impulsgeberin. Die diesjährige Aluminium hat laut Veranstalter auch deutlich gemacht, dass die Aluminiumindustrie und ihr Werkstoff Antworten auf zahlreiche Fragen in puncto globale Herausforderungen geben kann. Der Austausch auf der Messe war auch deshalb dringend nötig. Die Branche habe schließlich großen Diskussionsbedarf. „Wir werden diesen Dialog als Plattform weiter begleiten und ihn spätestens 2026 auf der nächsten Messe fortführen“, so Michael Köhler, Geschäftsführer von RX Deutschland.

Stimmen von Partnern und Ausstellern zu Aluminium:

Rob van Gils, Präsident Aluminium Deutschland e. V., CEO and Managing Partner Hammerer Aluminium Industries, kommentiert: „Trotz der gegenwärtigen Herausforderungen sind wir optimistisch. Wenn wir die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, steht der Aluminiumindustrie in Deutschland und Europa eine erfolgreiche Zukunft bevor.“ Dazu gehörten etwa wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen und Planungssicherheit – insbesondere in Sachen Energieversorgung. Ein European Industrial Deal ist laut van Gils deshalb dringend erforderlich, um die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen zu sichern.

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Und Paul Voss, Director General, European Aluminium, meint: „Die EU-Industriepolitik ist ein wichtiger Hebel für die Förderung von Innovation und Dekarbonisierung. Die gute Nachricht ist, dass sich der politische Rahmen bereits verändert.“ Und die Aluminiumbranche habe die nötigen Ideen, um den Wandel aktiv mitzugestalten.

Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, bekräftigt: „Die Aluminiumindustrie ist ein wichtiger Teil der Zukunft Deutschlands und Europas. Schon allein für die industrielle Transformation, mit Blick auf Leichtbau, Wettbewerbsfähigkeit und Dekarbonisierung, ist Aluminium geradezu idealtypisch.“ Man arbeite in der Politik nun intensiv an Verbesserungen für den Standort Deutschland.

„Die Erwartungen an die Entwicklungen in der Industrie waren höher als das, was wir derzeit sehen. Die Märkte verlangsamen sich ein wenig aufgrund der globalen Krise und der Rezession in einigen lokalen Gebieten“, sagt Michael Schaefer, Executive Vice President & Head of Flat Products, SMS Group. Aber das Wachstum werde sicherlich in den nächsten Jahren kommen, wenn auch vielleicht weniger und vielleicht langsamer als vorher erwartet.

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