Innovationsmanagement Die „Schere im Kopf“ entschärfen

Autor / Redakteur: Jens-Uwe Meyer / Jürgen Schreier

Sie wollen kreativ sein und neue Ideen entwickeln? Aber es klappt nicht. Ihr Kopf ist leer, Ihnen fällt nichts ein. Vermutlich ist eine „Schere“ in Ihrem Kopf aktiv und schneidet jeden neuen Denkansatz sofort ab. Wie Sie die fünf schärfsten Scheren erkennen und „entschärfen“ zeigt Ihnen dieser Artikel.

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„Seien Sie kreativ.“ „Machen Sie sich im Kopf frei.“ „Denken Sie mal in eine ganz neue Richtung.“ So klingt es meist, wenn Chefs ihre Mitarbeiter auffordern, neue Ideen zu entwickeln. Einfach alles hinter sich lassen, den „Reset“-Schalter im Kopf drücken – und klappt das? Meist nicht.

Sie bemühen sich zwar, frischen Wind in Ihren Kopf zu lassen, grübeln und sinnieren, doch stellen ernüchtert fest: Ich lande stets bei den bekannten Lösungen. Sie sind frustriert und denken: Ich bin nicht kreativ. Doch, Sie sind kreativ. Vermutlich ist nur gerade eine „Schere“ in Ihrem Kopf aktiv, die jeden neuen Denkansatz sofort abschneidet. Hier ein Überblick über die häufigsten Scheren und wie man sie deaktivieren kann.

Schere 1: Die Gewohnheitsschere

Wie sie arbeitet: Sie haben eine wirklich neue Idee. Doch statt zu jubeln, spüren Sie Skepsis – auch bei sich selbst . Und Ihre Kollegen sagen: „So haben wir das noch nie gemacht.“

Warum sie aktiv wird: Unser Gehirn zieht bekannte Lösungen unbekannten vor. Denn das geht schneller, als stets neue Lösungen zu entwerfen. Mit diesem Mechanismus schafft es unser Kopf, die meisten Alltagsprobleme effektiv zu lösen.

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