Smartes Stahlschrottrecycling Die Wiederverwertung von Stahlschrott braucht präzise Daten

Quelle: Swiss Steel Group 2 min Lesedauer

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Swiss Steel Group, ein marktführender Produzent von Stahl auf der sogenannten Lichtbogenofen-Route, betont die Bedeutung präziser Daten in der nachhaltigen Stahlproduktion.

Stahlschrott ist heute alles andere als Abfall, wie die Swiss Steel Group betont, die draus Green Steel macht. Damit die Qualität des Endprodukts maximal hochwertig ist, braucht es umfassende Daten über die Art des Stahlschrotts. Wie das klappt, erklären die Schweizer hier ...(Bild:  Rusty Areas)
Stahlschrott ist heute alles andere als Abfall, wie die Swiss Steel Group betont, die draus Green Steel macht. Damit die Qualität des Endprodukts maximal hochwertig ist, braucht es umfassende Daten über die Art des Stahlschrotts. Wie das klappt, erklären die Schweizer hier ...
(Bild: Rusty Areas)

Mit über 2,2 Millionen Tonnen verarbeitetem Schrott pro Jahr ist die Swiss Steel Group nicht nur einer der größten Recyclingbetriebe für Stahl in Europa, sondern, wie es weiter heißt, auch Vorreiter in der Erzeugung von „Green Steel“ – also hochwertigem, umweltfreundlichem Stahl aus recyceltem Stahlschrott. Aller Erfolg stehe und falle mit dem Einsatz von präzise vorsortiertem Schrott, damit die CO2-arme Stahlproduktion gelinge. Je besser die Qualität des Schrotts also ist, desto höher ist die Qualität des daraus gewonnenen Stahls. Dafür sind aber genaue Daten über die Zusammensetzung des Schrotts unerlässlich, so die Schweizer. Neuschrott – sortenreines Verschnittmaterial aus der Metallverarbeitung – ermöglicht es, die Zusammensetzung des neuen Stahls aufs Gramm genau zu steuern und somit hochwertige Qualitätsprodukte herzustellen, wie es weiter heißt.

Stahlschrott ist längst ein begehrter Rohstoff

Stahl ist nicht zuletzt das am häufigsten recycelte Material weltweit. Schrott hat sich mit der Zeit von einem Abfallprodukt zu einem begehrten und teuren Rohstoff entwickelt. Und die Swiss Steel Group spiele mit ihren lokal verankerten Stahlwerken eine entscheidende Rolle bei der Etablierung regionaler Kreislaufwirtschaften. In Deutschland, Frankreich und der Schweiz stammt der Schrott für die Werke der Gruppe überwiegend aus einem Umkreis von 90 bis 100 Kilometern, was die Umweltbelastung durch Transport minimiert.

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Schrotthändler werden zu Big-Data-Dienstleistern

Früher wurde mit Schrotthändlern hauptsächlich über den Preis verhandelt, erinnert sich der Stahlrecycler. Heute sind sie voll integrierte Systempartner, die für Qualität und Pünktlichkeit bezahlt werden. Durch ein fünfstufiges Prozessreifegrad-Modell werde die Schrottqualität im Zuge dessen kontinuierlich verbessert. In einem gemeinsamen Projekt mit Schrottlieferanten und mehreren Universitäten arbeitet die Swiss Steel Group nun auch an der Entwicklung eines digitalen Zwillings, was den anzuliefernden Schrott betrifft. Dieses Big Data-Projekt, ermögliche es dem Stahlwerk, bereits im Voraus die genaue Art des angelieferten Schrotts zu erkennen. Das führt schließlich zu einer effizienteren Anlieferung, Produktion und zu einer höheren Stahlqualität.

Die Stahlindustrie braucht den digitalen Zwilling

Der digitale Zwilling des Schrotts wird laut Ansicht der Schweizer die Produktion von „Green Steel“ revolutionieren und die Kreislaufwirtschaft „intelligent“ vorantreiben. Frank Koch, CEO der Swiss Steel Group, erklärt: „Dieses Programm ist für uns richtungsweisend! Wir folgen damit unserer Strategie, sich führend im Bereich der nachhaltigen Stahlproduktion zu positionieren.“ Nicht zuletzt beweise die Nutzung präziser Daten und moderner Technik, dass es kein Zufall sei, dass die Swiss Steel Group der aktuelle Sieger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises ist. Auch lege man größten Wert darauf, einer der Taktgeber bei der Dekarbonisierung der Stahlindustrie zu sein. So gelang es den Schweizern auch, das erste Stahlunternehmen weltweit zu sein, dass die SBTI-Validierung erhielt.

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