Aller guten Dinge sind vier Diese vier Themen sollte die Industrie im Auge behalten

Quelle: Fraunhofer-ISST 1 min Lesedauer

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Am Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik (ISST) hat man vier Handlungsfelder identifiziert, welche die Industrie beackern sollte, um in Zukunft erfolgreich zu bleiben.

Dieses Schaubild soll demonstrieren, welche Felder um die Fertigungsindustrie herum liegen, auf denen man aktiv sein sollte, um die Zukunft zu sichern. Im Bericht steht natürlich mehr dazu ...(Bild:  Fraunhofer-ISST)
Dieses Schaubild soll demonstrieren, welche Felder um die Fertigungsindustrie herum liegen, auf denen man aktiv sein sollte, um die Zukunft zu sichern. Im Bericht steht natürlich mehr dazu ...
(Bild: Fraunhofer-ISST)

Mit insgesamt zwölf Unternehmen aus der Produktionsindustrie haben das Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik und das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) im Rahmen eines Zukunftsworkshops ein industrielles Wertschöpfungssystem der Zukunft aus der Taufe gehoben.

Die Ergebnisse wurden jetzt im Bericht „Zukunft industrieller Wertschöpfungssysteme – Sicht deutscher Industrieunternehmen“ veröffentlicht. Der Bericht zeige konkrete Handlungsfelder für Unternehmen und Politik auf. Dazu gehören etwa einheitliche regulatorische Rahmenbedingungen, die Entwicklung zirkulärer Geschäftsmodelle und die Koordination komplexer, datenbasierter Wertschöpfungsnetzwerke. Alles in allem haben sich dabei vier Handlungsfelder herauskristallisiert, die den optimalen Kurs in die Zukunft markieren, sagen die Forscher.

Vier Handlungsfelder sollte die Industrie nicht verlassen

  • 1. Null Verbrauch: Alle Ressourcen sollten im Sinne einer „Total Circular Economy“ vollständig wiederverwertet werden – auch vor dem Hintergrund hoher Unsicherheit auf Beschaffungsmärkten. Eine zukunftsfähige Wertschöpfung entstehe nur durch Kreislaufprinzipien und Geschäftsmodelle, die auf Wiederverwendung statt Verschwendung setzten;
  • 2. Kundenfokussierte Ökosysteme: Produktionsunternehmen sollten Kundenökosystemen orchestrieren, um quasi zu Katalysatoren von Kundeninnovationen zu werden. Die Industrie brauche dafür aber klare, innovationsfreundliche Standards, wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen und eine Kultur der Offenheit sowie eine entsprechende Ausbildung der Fachkräfte, um weiterhin eine Führungsrolle zu spielen;
  • 3. Daten und KI als Basis: Die Daten- und Applikationslandschaft wird vollständig automatisiert. Künstliche Intelligenz (KI) und digitale Zwillinge ermöglichten dafür eine auf natürlicher Sprache basierende Interaktion mit dem Unternehmenswissen über autonom agierende Technologien;
  • 4. Der Mensch: Der Mensch sollte in die Lage versetzt werden, sich intuitiv und in dynamisch wechselnden Rollen mit autonom agierender Technologie auszutauschen.

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