Auch in der Metallbearbeitung kommt man um die Digitalisierung nicht mehr herum. Damit Anwender sich damit leichter tun, bietet Kasto dafür „intelligente“ Tools und Systeme.
Das Sägen ist ein Prozess der nicht mehr einzeln betrachtet werden sollte wie Kasto mahnt. Deshalb hat sich der Lager- und Sägespezialist aus Achern über Möglichkeiten zur digitalen Sägetechnik Gedanken gemacht, die er hier inklusive Ergebnisse mit uns teilt ...
(Bild: Kasto)
Manuelle oder auch nur isoliert voneinander ablaufende Vorgänge sind in der Metallver- und -bearbeitung heute ein Anachronismus, sagt der Lager- und Sägespezialist Kasto. Digitalisierung und Vernetzung sind das Thema. Deshalb hat Kasto auch smarte Konzepte entwickelt, mit denen Maschinen und Anlagen autonom miteinander kommunizieren können, wie es heißt. Anwender profitierten damit von noch effizienteren Prozessen.
„Beim Thema Sägen denken wir längst nicht mehr nur an die Maschine allein, sondern an den gesamten Materialfluss. Unsere Experten entwickeln deshalb Konzepte, die Schnittstrategien optimieren, Prozesse automatisieren und Maschinen intelligent vernetzen“, erklärt Sönke Krebber, Mitglied der Geschäftsleitung von Kasto. Ein wichtiger Aspekt seien demnach dafür die Schnittstellen. Deshalb bietet Kasto bereits seit über zehn Jahren OPC UA und viele weitere Standards an, wie man erfahren darf. Damit werde aus jedem Sägeschnitt ein Glied entlang einer aus durchdachten, digitalen Prozessen bestehenden Kette, die maximale Effizienz, Sicherheit und Transparenz sicherstelle.
Ein hilfreicher Link, der zum Glück nicht „missing“ ist
Das System Kastolink erlaubt etwa die nahtlose Vernetzung der Kasto-Sägen mit weiteren Bearbeitungsmaschinen, Lagern sowie mit dem Warehouse Management und den ERP-Systemen. Es sorge demnach für eine durchgängige, digitale Prozesskette, die sich vom Auftrag bis zur Fertigung erstrecke. Die vielfältige Schnittstellenanbindung ermöglicht laut Kasto aber nicht nur die Integration in Kasto-Systeme, sondern auch die flexible Anbindung an Maschinen anderer Hersteller. So vernetzen Anwender ihre Kasto-Produkte effizient und transparent mit der gesamten IT- und Maschinenumgebung über Schnittstellen, wie eben OPC UA, MQTT oder REST-API, DSTV+, CSV oder über die eigene HOST-Kopplung von Kasto.
Per Knopfdruck zum optimalen Schnittplan fürs Sägen
Was das Sägen heutzutage angeht, so stehen Anwender vor der Herausforderung, das verwendete Material bestmöglich zu nutzen – also Verschnitt zu vermeiden, wie Kasto registriert. Dabei helfe das Modul Kastooptisaw, das vollständig in die „Warehouse Management System“-Software-Suite Kastologic integriert sei. Zum einen sorgt dieses Konzept – unter Berücksichtigung verschiedener Maschinenparameter wie Schnittspaltbreite und minimaler Spaltlänge – für eine optimale Zuordnung des eingelagerten Langguts mit Blick auf die jeweiligen Sägeaufträge, wie Kasto erklärt. Unterschiedlich lange Stäbe, Rohre und Profile mit verschiedenen Gehrungswinkeln könnten so mit möglichst geringem Verschnitt verarbeitet werden, was Kosten reduziert und spart Platz im Lager spart, weil unbrauchbare Reststücke nicht mehr zurück gelagert werden müssen. Zum anderen unterstützt Kastooptisaw auch direkt den Sägeprozess. Denn das Modul ermittelt automatisiert den bestmöglichen Schnittplan, indem es potenzielle Abschnittsanordnungen schrittweise variiert und miteinander kombiniert, lässt Kasto wissen. Die Schnittpläne kann man aber auch manuell erstellen, wofür ein grafischer Wizard auf Basis von Geometriedaten zur Verfügung steht. Dieser biete auch noch die Möglichkeit, die Ergebnisse durch eine erneute Optimierung mit veränderter Bestandsauswahl weiter zu verbessern.
Echtzeit-Überblick über den gesamten Park an Sägemaschinen
Die sogenannte Kastoapp ist dafür entwickelt worden, eine Statusübersicht aller im Netzwerk vorhandenen Kasto-Sägemaschinen auf einen Blick und in Echtzeit genießen zu können. Zusätzlich zeigt die App für jede Säge die Bezeichnung mit Maschinennummer und -typ, den aktuellen Betriebszustand sowie eine historische Zeitachse des Maschinenstatus und der Schnittzahlen an. So behalten Anwender jederzeit den Überblick über den Einsatz und die Leistung ihrer Sägen, wie Kasto anmerkt. Und im Falle von im Automatikbetrieb laufenden Sägen greife das Programm direkt auf die in der Maschinensteuerung hinterlegten Daten zu. Anwender – einer oder auch mehrere gleichzeitig – erhalten so präzise Informationen zu allen relevanten Prozessparametern (etwa Artikel, Abschnittlänge, Soll- und Ist-Stückzahl sowie die Vorschub- und Schnittgeschwindigkeit). Komme es zu einem Fehler im Betriebsablauf, visualisiere die App die anstehende Fehlermeldung, wodurch der Anwender dann schnell reagieren kann, um den Fehler abzustellen. Ausfallzeiten plagen die Fertigung somit deutlich weniger oft.
Ein anderer Säte-„Smartie“ reagiert fix auf Unterschiede
Unabhängig davon, ob Vollmaterial, Rohre oder Profile, einzeln oder im Bündel bearbeitet werden, sorgt das System Kastorespond für die optimale Einstellung der Sägemaschine, wie Kasto zum Thema weiter ausführt. Ohne zusätzlich notwendige Sensorik messe das System nämlich die am Werkzeug auftretenden Kräfte kontinuierlich und generiere aus den so gewonnenen Daten die passende digitale Vorschubgeschwindigkeit. Kastorespond erkennt dabei unterschiedliche Wandstärken, variierende Eingriffslängen oder besonders harte Materialbereiche sehr schnell und rechtzeitig, um entsprechend gegensteuern zu können. Für den Bediener reduziert sich dadurch der Aufwand, weil die Eingabe nur noch relativ wenige relevante Parameter wie Abschnittlängen, Stückzahlen und Werkstoff umfasst. Die Ergebnisse heißen kürzere Eingriffszeiten und eine deutlich verlängerte Standzeit des Sägewerkzeugs.
Stand: 08.12.2025
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Neue Kasto-Steuerungs-Generation steht in den Startlöchern
Um das Paket rund um das smarte Sägen mit „intelligenten“ Tools und System komplett zu machen, bringt Kasto übrigens Anfang kommenden Jahres die neue Generation seiner entsprechenden Steuerung auf den Markt, wie man schon heute erfahren darf. Sie wurde, wie betont wird, von Grund auf neu entwickelt, um die tägliche Arbeit noch einfacher, schneller und damit effizienter zu machen. Die überholte Bedienoberfläche, die jetzt mit einem modernen Design, smarten Funktionen und einer rollenbasierten Benutzerführung kommt, sorgt dabei für deutlich mehr Übersicht, heißt es weiter. So erleichtere ein „Simple Mode“ das schnelle und sichere Abarbeiten von Sägeaufträgen ohne viele Klicks, während der auf Browser basierte Zugriff die Maschinensteuerung flexibel und komfortabel über PC oder Tablet – beispielsweise aus dem Büro der Arbeitsvorbereitung – erlaubt. Unterschiedliche Längen desselben Materials an Halbzeug ließen sich damit künftig in einem Schnittplan bündeln, sodass mehrere Aufträge automatisch nacheinander durchlaufen könnten. Auch wichtige Statistiken stehen jederzeit übersichtlich im Dashboard zur Analyse bereit. Und bei Fragen liefert eine kontextbezogene Hilfe gezielte Unterstützung. Und zwar genau an der Stelle, an der sie gebraucht wird, wie Kasto abschließend betont.