Staubreduzierung an Bandanlagen Energie sparen auf der ganzen Linie

Autor / Redakteur: Ulrich W. Schamari / Ulrike Gloger

Die Ressource Energie ist für die Stahlindustrie ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Außer der Effizienzsteigerung in der Produktion ist die Staubreduzierung an Bandanlagen ein wichtiger Aspekt. Dies geschieht meist mittels elektrostatischer Filter. Alternative dazu ist eine Technik zur Staubreduzierung, die auf dem physikalischen Prinzip der Separation durch Ionisierung basiert.

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Alle sprechen von Energieeffizienz. Für seine Branche sei die Energieeffizienz allerdings schon seit vielen Jahren ein wichtiges Arbeitsfeld, betonte Dipl.-Ing. Wilhelm Evers, Betriebsdirektor der Salzgitter Flachstahl GmbH, während des Stahldialogs „Mit Energie zu mehr Effizienz – Energieeinsparpotenziale in der Stahlindustrie“ anlässlich der Jahrestagung Stahl.

Die sich international verschärfenden Probleme der Beschaffung von Rohstoffen und die Klimadebatte sorgten jedoch für zusätzliche Impulse in der Auseinandersetzung mit der Problematik. Der Anteil der Energie- an den gesamten Stahlerzeugungskosten, der technisch bedingt schon immer hoch war, erfahre nun eine weitere Steigerung.

Mehr denn je stelle daher der Einsatz der Ressource Energie für die deutsche Stahlindustrie einen nicht zu vernachlässigenden Wettbewerbsfaktor dar, und das werde auch so bleiben. Die Entwicklung der Stahlproduktion sei daher durch technischen Fortschritt gekennzeichnet, der einer nachhaltigeren Verwendung von Energie diene. „Die absehbaren, sich voraussichtlich weiter verstärkenden Unsicherheiten auf den Energie- und Rohstoffmärkten und der zunehmende Druck durch die Klimadiskussion machen die wirtschaftliche Nutzung bisher noch nicht ausreichend genutzter Ressourcen zunehmend interessanter“, prognostizierte Evers.

Effizienzoptimierung noch lange nicht ausgereizt

In den Stahlwerken arbeitet man laut Evers an weiteren Effizienzsteigerungen. Es sei beeindruckend, welche Anstrengungen seitens der Anlagen- und der Energietechnik wie auch der Produktion unternommen würden, um einen effizienteren Energieeinsatz in der Stahlherstellung zu erzielen. An immer neuen Optimierungen werde mit großer Zähigkeit gearbeitet. Damit entstehe ein beträchtlicher Beitrag zur Wertschöpfung in der Stahlindustrie.

Entlang der Produktionskette eines integrierten Hüttenwerkes lasse sich vom Erz bis zum Stahl die nachhaltige Entwicklung und das weitere Energieeinsparpotenzial, dessen Realisierung zukünftig möglich sei, beispielhaft aufzeigen. Zudem dürfe der Beitrag, den der Werkstoff Stahl selbst zur Energieeffizienz leistet, nicht unbeachtet bleiben.

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