Vakuumtechnik Vakuumsauger nach Blutegelvorbild

Quelle: Pressemitteilung von Schmalz 1 min Lesedauer

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Zusammen mit der Universität Freiburg entwickelt Schmalz Vakuumsauger. Sie verwenden Blutegel als Vorbild, um die Sauger energieeffizienter zu gestalten.

Mit ihren Saugorganen und ihrem mechanischem Greifen, können sich Blutegel an unterschiedlichste Oberflächen festhalten.(Bild:  Schmalz)
Mit ihren Saugorganen und ihrem mechanischem Greifen, können sich Blutegel an unterschiedlichste Oberflächen festhalten.
(Bild: Schmalz)

Schmalz wollte seine Vakuumsysteme verbessern und wurde bei der beeindruckenden Saugfähigkeit von Blutegeln fündig. In Kooperation mit der Universität Freiburg hat das Unternehmen ein Projekt gestartet, um die biologischen Haftungssysteme besser zu verstehen.

Die Biomechanik des Blutegels

Blutegel besitzen ein Saugorgan am hinteren und eins am vorderen Ende. Zudem können sie mechanisch zugreifen und sich verklammern. Dank dieser Kombination schaffen es Blutegel sich an unterschiedlichen Oberflächen festzuhalten – ob schleimig oder porös, sei es unter oder über Wasser. Gemeinsam mit der Universität Freiburg untersucht Schmalz die Funktionsmorphologie und Biomechanik der Blutegel.

Untersuchung der Blutegel

Zunächst haben die Forscher rotierende Systeme gebaut, um zu ermitteln bei welcher Fliehkraft sich die Egel von der jeweiligen Oberfläche lösen. Sie haben spezielle Versuchsaufbauten entwickelt, um die Haftkräfte der Blutegel zu messen. Das Team untersucht außerdem die Anatomie des Saugorgans, das aus muskelgesteuerten Saug-, Abdicht- und Greiflippen besteht.

Die Blutegel-Technologie bei Vakuum-Saugern

In der Vorentwicklung hat das Team einen Prototypen gebaut, der sich vom Standardsortiment unterscheidet. Die Dichtlippe verläuft in eine andere Richtung als bei üblichen Saugern. Zudem hat Schmalz die Krümmungsradien angepasst und kombiniert harte mit weichen Materialien. Der Prototyp soll laut Hersteller den Vorteil haben, schneller evakuieren zu können. Dadurch wird nach Unternehmensangaben Energie eingespart. Auf rauen Oberflächen sollen sie besser abdichten und hohe Standzeiten haben. Durch die neue Struktur der Dichtung sollen sie auch auf unebenen oder empfindlichen Oberflächen einen sicheren Halt gewährleisten.

„Ziel unseres Forschungsprojektes ist es, in der Vakuum-Handhabungstechnik noch mehr Energie einzusparen“, sagt Dr. Harald Kuolt, Leiter Forschungsprojekte bei Schmalz.(Bild:  Schmalz)
„Ziel unseres Forschungsprojektes ist es, in der Vakuum-Handhabungstechnik noch mehr Energie einzusparen“, sagt Dr. Harald Kuolt, Leiter Forschungsprojekte bei Schmalz.
(Bild: Schmalz)

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