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Behringer Erlebniswelt Sägen 2017

Eng verkettete Sägesysteme gehören zu den liebsten Anwenderwünschen

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Neuer Sägeautomat erschließt weitere Geschäftsfelder

Als Klasse für sich, bezeichnet Behringer den neu entwickelten Gehrungsbansäge-Automaten HBE320-523GA. Diese können diversen Kundenwünschen entgegen kommen: Ersatz von Altanlagen, Erweiterung des lieferbaren Teilespektrums und Erschließung neuer Geschäftsfelder. Die HBE-Baureihe kombiniert laut Hersteller die individuelle Bearbeitung mit dem Vorteilen einer Hochleistungsanlage. Die wesentlichen Attribute, so der Behringer-Geschäftsführer, sind die hohe Schnittleistung, die einfache Bedienung und die Möglichkeit präzise Winkelschnitte auszuführen. Damit gilt sie als ideal für den Einsatz im Stahlbau und -handel, wenn es darum geht, zeitweise auch mannlos zu sägen. Außerdem unterstreiche ihr Schnittbereich von 520 mm × 320 mm für Flachmaterial sowie beidseitig ausführbare Gehrungen von 45 ° bis links 30° ihre universelle Einsatzfähigkeit. Die Standard-12-Meter-Profile sollen dabei kein Problem darstellen. Durch das schräg gestellte Sägeband gelingt der Schnitt an Trägern, Winkeleisen und U-Profilen außerdem wesentlich gratfreier als bei üblicher Positionierung, wie Behringer erklärt. Auch die neue HBE-Baureihe könne mit Zu- und Abführsystemen, Messeinrichtungen oder Querförderern aufgerüstet werden.

Wenn die Säge mit dem Robi...

In Kirchardt zu sehen, war auch eine besondere Säge-Roboter-Kombination, die vielen Anwendern ihre tägliche Arbeit erleichtern kann, und außerdem auch für den Mehrschichtbetrieb infrage kommt. Wahlweise können Bandsägemaschinen, wie die HBE321A oder Hochleistungskreissägen, wie die HCS150E von Behringer Eisele mit dem Roboter kollaborieren, heißt es dazu. Die Säge gilt bei diesem Konzept als Herzstück der Linie, und ist dem Roboter vorgeschaltet. Weil etwa Kreissägen recht produktiv sind, kann man das Ganze mit einem seitlich zur Rollenbahn installierten Magazin bestücken, das als Teilepuffer dient, wie Behringer erklärt. Die Beladung desselben, oder die Übergabe der darin befindlichen Profile könnten ohne Weiteres für den mannlosen Nachtschichtbetrieb automatisiert werden. Hat die Säge dabei ein Profil auf Länge geschnitten, zum Beispiel in eine Scheibe, übernimmt der Roboter mithilfe eines Magnetgreifers den Rohling. Danach erfolgt die Prüfung des Bauteils durch wiegen, und Prüfen der Ebenheit und Lagetoleranz. Ist das Teil i.O., kann es zu jeder erdenklichen Weiterbehandlung durch den Roboter transportiert werden. Das kann Markieren, Oberflächenbehandeln, Abblasen oder Abbürsten sein. Ein übergeordnetes Sicherheitskonzept schütze dabei jederzeit den Bediener. Weil die Anlagen und System in dieser Anordnung meist Standard seien, gelinge die Erweiterung der Produktionslinie nach individuellen Kundenwünschen in der Regel problemlos.

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XL-Paket für Alu-Zerspaner

Behringer Eisele hat nach eigener Aussage für die Aluminiumzerspanung mit der VA-L560 NC2 eine ganz besondere Anlage im Portfolio. Sie soll Maßstäbe setzen. Sowohl bei Vollmaterial als auch im Hinblick auf die Bearbeitung von Rohren und Profilen mit anspruchsvollen Querschnitten gilt die Anlage als unerreicht. Ebenso einzigartig sind die verbleibenden Reststücke, die nur 50 mm lang sind. Ausgelegt ist die VA-L560 NC2 mit einem hartmetallbestückten Kreissägeblatt, dessen einsetzbarer Durchmesser zwischen 500 und 600 mm liegt, wie der Hersteller beschreibt. Ein Erweiterungspaket ermögliche es, mit einem 620-mm-Sägeblatt Rundprofile bis 240 mm oder Rechteckmaterial von 340 mm × 175 mm zu sägen. Ein servomotorischer Vorschub hebt die Anlage in Bezug auf die Aluminiumbearbeitung auf ein neues Niveau, heißt es. Denn mit konstantem oder dynamischem Vorschub gelinge damit einer deutliche Schnittleistungserhöhung. Besonders nachhaltig arbeiten ließe es sich, wenn man die pneumatische Spannvorrichtung nutzt: Dann läuft die Anlage absolut ohne Hydraulik! Behringer Eisele empfiehlt bei der Bearbeitung von Strangpressprofilen oder komplizierteren Querschnitten den Einsatz individueller Spannvorrichtungen, die eine Punktbelastung der Werkstückoberflächen vermeiden. Weil die VA-L-Baureihe eine Backenschnellwechsler zulasse und die Anlage auch gut zugänglich sei, könne das Umrüsten in relativ kurzer Zeit geschehen.

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