Gesunde Arbeit Ergonomisch optimierte Arbeitsplätze

Quelle: Pressemitteilung Von Würth 4 min Lesedauer

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Ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze sind im industriellen Umfeld ein entscheidender Erfolgsfaktor für Produktivität, Motivation und Gesundheit, so das Unternehmen Würth.

Der ergonomische Arbeitsplatz passt sich den individuellen Bedürfnissen der Mitarbeiter an, um Produktivität, Motivation und Gesundheit zu verbessern.(Bild:  Hans Neukircher, Scanner)
Der ergonomische Arbeitsplatz passt sich den individuellen Bedürfnissen der Mitarbeiter an, um Produktivität, Motivation und Gesundheit zu verbessern.
(Bild: Hans Neukircher, Scanner)

Arbeitsplätze, die ergonomisch optimiert werden, senken Belastungen, beugen Krankheiten vor und steigern zugleich Effizienz, Qualität und Nachhaltigkeit der Produktion. Sie können im industriellen Umfeld also viele Vorteile mit sich bringen, bestätigt das Handels- und Logistikunternehmen Würth.

Prävention statt Belastung

Laut Würth sind die Anforderungen an Mitarbeitende in Produktion, Logistik und Montage vielfältig und erfordern ein hohes Maß an körperlicher Belastbarkeit. Materialien würden bewegt, Bauteile montiert und Prozesse repetitiv ausgeführt.

Die Lösung sind laut Würth ergonomisch optimierte Arbeitsplätze. Ergonomie umfasse dabei mehr als eine komfortable Körperhaltung – sie stehe für ein Zusammenspiel von Mensch, Arbeitsplatz und Arbeitsablauf. Entscheidend sei nach Darstellung des Unternehmens ein Perspektivwechsel: Der Arbeitsplatz müsse sich am Menschen orientieren, nicht umgekehrt.

Fehle diese Anpassung, könne dies laut Würth langfristige gesundheitliche Folgen haben. Genannt werden Muskelermüdung, Rücken- und Gelenkprobleme sowie chronische Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems. Diese Erkrankungen gehörten nach Angaben des Unternehmens zu den Hauptursachen krankheitsbedingter Fehlzeiten in der Industrie.

Für Unternehmen resultiere daraus nicht nur Produktivitätsverluste, sondern auch Kosten durch Ausfallzeiten, eingeschränkte Arbeitstage, Qualitätsmängel, Nacharbeit und steigende Fluktuation. Mit Blick auf den demografischen Wandel und eine älter werdende Belegschaft sei es nach Einschätzung des Unternehmens umso wichtiger, frühzeitig präventiv zu handeln und Ergonomie als festen Bestandteil einer nachhaltigen Gesundheitsstrategie zu verankern.

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Individuell anpassbare Arbeitsplatzlösungen

Laut Würth Industrie Service beginnt Produktivität bereits am Arbeitsplatz selbst – zugeschnitten auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeitenden. Die Basis für eine optimale Arbeitsweise seien nach Unternehmensangaben flexible, strukturierte Arbeitsplätze, die eine auf die jeweilige Tätigkeit abgestimmte Umgebung schaffen.

Insbesondere die Anpassung der Arbeitshöhe sei laut Würth ergonomisch sinnvoll. Auch kurze Wege, optimierte Handgriffe sowie eine durchdachte Anordnung von Werkzeugen und Hilfsmitteln seien nach Einschätzung des Unternehmens wichtig für eine effiziente Produktion. Schwenkarme, Auszüge und klappbare Behälter brächten Arbeitsmittel platzsparend in Reichweite, was unnötige Bewegungen reduziere und die körperliche Anstrengung verringere.

Auch die richtige Beleuchtung spiele nach Angaben von Würth eine wichtige Rolle. Sie könne Ermüdung vorbeugen, die Konzentration fördern und die Sicht auf Arbeitsprozesse verbessern. Entscheidend sei, die Arbeitsflächen gleichmäßig auszuleuchten.

Wie sich diese Aspekte verbinden lassen, zeige das Unternehmen mit den Arbeitsplatzlösungen „CPS IWS – Innovative Workplace Solutions“, die sich laut Würth an den 5S-Regeln orientieren. Grundlage dafür sei das Aluminium-Profilsystem Waps, das flexibel kombinierbar sei. Dieses biete über 150 Profil- und mehr als 500 Verbinder-Varianten für maßgeschneiderte Konzepte.

Als Beispiele nennt Würth das Einhängesystem Clip-o-Flex, das Arbeitsmaterialien griffbereit halte, sowie den WKLT Clip für Kleinladungsträger, der eine einfache Entnahme am Arbeitsplatz ermögliche. Auch die Opt-i-Store Hartschaumeinlagen würden laut Würth für Ordnung und Sicherheit sorgen. Nach Unternehmensangaben führen diese Lösungen zu verkürzten Laufwegen und Rüstzeiten und steigern so die Produktivität.

Ganzheitlicher Ansatz

Nach Angaben der Würth Industrie Service steht die Gesundheit der Mitarbeitenden im Mittelpunkt, wenn Ergonomie und Prävention zusammengedacht werden. Neben einer durchdachten Arbeitsplatzgestaltung spiele dabei insbesondere die richtige Körperhaltung eine Rolle. Ohne geeignete Maßnahmen könne die falsche Körperhaltung nach Einschätzung des Unternehmens langfristig zu gesundheitlichen Problemen führen.

Als Beispiel nennt Würth Anti-Ermüdungsmatten. Diese reduzierten die Belastung auf Wirbelsäule und Gelenke, förderten die Durchblutung und beugten Ermüdung vor. Wichtig sei außerdem der regelmäßige Wechsel zwischen Sitzen und Stehen, um einseitige Belastungen zu vermeiden.

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Wie das Unternehmen weiter mitteilt, werden zudem Sitzlösungen, Stehhilfen und höhenverstellbare Systeme angeboten, die dynamisches Arbeiten unterstützen sollen. Darüber hinaus verweist Würth auf die Zusammenarbeit mit Partnern wie Ottobock beim Einsatz von Exoskeletten. Diese könnten den Bewegungsapparat entlasten, eine gesunde Haltung fördern und das Verletzungsrisiko verringern.

Arbeitsumgebung im Blick

Nach Unternehmensangaben reicht ergonomische Gestaltung über den einzelnen Arbeitsplatz hinaus. Wichtig sei auch die Ausrichtung der gesamten Arbeitsumgebung. Würth verweist dabei auf das 3D-Planungstool Gemini, mit dem sich Werkstätten, Lagerbereiche und Büros visualisieren und planen lassen. Ziel sei eine platzsparende und funktionale Anordnung aller Betriebsmittel. Nach Angaben des Unternehmens können dadurch Laufwege verkürzt, Abläufe beschleunigt und die Ergonomie verbessert werden.

Entlang der Linie gedacht

Wie Würth betont, endet ergonomische Arbeitsplatzgestaltung nicht an der Einzelstation. Auch verkettete Arbeitsplätze entlang einer Montagelinie müssten berücksichtigt werden. Höhenverstellbare Arbeitsplätze ermöglichten es laut Unternehmen, unterschiedliche Körpergrößen und Arbeitshöhen zu berücksichtigen. Flexible Übergänge zwischen den Stationen seien dabei wichtig, um Lean-Prinzipien umzusetzen und einen optimierten Produktionsfluss zu gewährleisten.

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