Hurco Flexibel auf Kundenforderungen reagieren

Redakteur: Bernhard Kuttkat

Beim Fräsen setzt das Zulieferunternehmen Enig ausschließlich auf Bearbeitungszentren von Hurco, weil sie schnell und einfach vor Ort zu programmieren sind und so auf Kundenwünsche rasch reagiert werden kann.

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Wenn wir erfolgreich sein und bleiben wollen, müssen wir flexibel auf die Forderungen von Kunden reagieren. Nur mit kurzen Lieferzeiten und marktfähigen Preisen bei hoher Fertigungsqualität bleiben wir wettbewerbsfähig“, betont Hans Entensperger, geschäftsführender Gesellschafter des Zulieferunternehmens Enig Gerätebau und Gravuren GmbH in Hopferau-Heimen.

Das Unternehmen fertigt Teile und Komponenten für Kunden aus dem Maschinenbau, der Medizintechnik sowie der Lebensmittel- und Verpackungsindustrie. Bearbeitet werden überwiegend Teile aus VA-Stahl, Aluminium, Messing und Kunststoff. Die geforderte Genauigkeit bewegt sich üblicherweise innerhalb eines Toleranzbandes von 0,01 mm, die Oberflächengüte bis Ra = 0,8 µm.

Das Dienstleistungspaket enthält nicht nur das mechanische Fertigen, sondern auch die Montage von Baugruppen, beispielsweise Maschineneinhausungen mit Sicherheitsschalter sowie elektrotechnische Komponenten. Die Fertigungstiefe umfasst das Sägen, Fräsen, Bohren, Drehen und Wasserstrahlschneiden ebenso wie das Herstellen von Prägestempeln und von Kupferelektroden für den Werkzeug- und Formenbau.

„Mit Partnerunternehmen arbeiten wir zusammen, wenn es darum geht, unseren Kunden alles aus einer Hand bieten zu können, beispielsweise auch das Beschichten von Bauteilen oder die Wärmebehandlung“, erläutert Entensperger. Bearbeitet werden überwiegend Einzelteile und kleine Serien mit Stückzahlen bis zu 100 Teilen, deren Produktion flexible Werkzeugmaschinen erfordert.

Für das mechanische Fertigen von kubischen Werkstücken setzt Entensperger nahezu ausschließlich auf Bearbeitungszentren von Hurco. Die erste Maschine, ein Bearbeitungszentrum 4020 HAT, wurde im Jahr 1998 beschafft. Bereits ein Jahr später kaufte Entensperger zwei Bearbeitungszentren BMC 4020. Mittlerweile arbeiten 14 Maschinen von Hurco in der mechanischen Fertigung. Jüngstes Mitglied in der „Produktionsmannschaft“ ist das im letzten Jahr beschaffte Bearbeitungszentrum VMX 50 S, dessen Verfahrwege in X, Y und Z von 1270, 660 und 610 mm auch „Grenzmaß“ sind für die maximale Werkstückgröße.

Was ist ursächlich für diese Markentreue? „Ausschlaggebend für unsere Kaufentscheidungen ist vor allem die komfortable Ultimax-4-Steuerung der Hurco-Maschinen, deren Bedienung und Programmierung auch angelernte Mitarbeiter ohne tiefgehende Programmierkenntnisse in kurzer Zeit lernten“, begründet Geschäftsführer Alexander Entensperger und fügt hinzu: „Das Eingeben der wenigen Daten für ein NC-Teileprogramm geht flott von der Hand.“

Diese „Hurco-Monokultur“ beim Fräsen bringt weitere Vorteile mit sich: Der Gesamtaufwand für Wartung und Instandhaltung ist kleiner als bei einem Maschinenpark mit Bearbeitungszentren von verschiedenen Herstellern. Mitarbeiter können ohne weiteren Schulungsaufwand flexibel an den verschiedenen Maschinen eingesetzt werden.

Ein Mitarbeiter ist für bis zu drei Maschinen verantwortlich: Er richtet die Maschinen ein, erstellt das Teileprogramm und übernimmt auch die Qualitätskontrolle der gefertigten Teile. Fürs Spannen der Werkstücke werden hauptsächlich moderne, flexible Spannmittel und Mehrfach-Spanneinrichtungen verwendet. Letztlich gilt es, den Umrüstaufwand zu minimieren. Denn was nützen leistungsfähige Werkzeugmaschinen und Werkzeuge, wenn mit veralteten Spannmitteln das Umrüsten entsprechend länger dauert?

Das perfekte Zusammenwirken von Werkzeugmaschine, Werkzeug und Spannmittel ist unerlässliche Voraussetzung zur Erzielung maximaler Wirtschaftlichkeit beim Fertigen.

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