Galvanisieren Galvanikspezialist investiert in Anlagentechnik und schafft Arbeitsplätze

Redakteur: Annedore Munde

Königsbach (am) – Die IMO Oberflächentechnik GmbH aus Königsbach-Stein investiert in einen Erweiterungsbau mit einer Gesamtfläche von 6500 m². Nachdem erst vor sieben Jahren ein großzügiger Neubau bezogen wurde, konnte jetzt der neue Erweiterungsbau offiziell in Betrieb genommen werden.

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In Kürze wird dort auf der ersten Bandanlage im kontinuierlichen Durchlauf galvanisiert. Eine zweite ist bereits im Aufbau. Insgesamt bietet der Neubau Platz für zehn Anlagen sowie deren Peripherieeinheiten, Luft- und Wassertechnik, Lager und Technikräume. Ingesamt steht dem Unternehmen somit eine Fläche von 21500 m² zur Verfügung.

„Die Erweiterung unserer Produktion war dringend erforderlich, um der steigenden Nachfrage nach galvanischen Oberflächen gerecht zu werden und unsere Kunden termingerecht beliefern zu können. Wir nutzen den Neubau auch, um neue, zukunftsweisende Verfahren zu erproben und in die Serienfertigung einzubinden“, erläutert Geschäftsführer Bernd Müller. Durch die Erweiterung werden bei IMO bis zu 60 neue Arbeitsplätze entstehen.

Das vor 34 Jahren durch Ingo Müller gegründete Familienunternehmen zählt heute zu den führenden Anbietern von galvanischen Oberflächen für die Automobilindustrie, Elektronik und Telekommunikation. Im Jahr 1990 wurde ein eigener Anlagenbau, die MSA Müller Sondermaschinen und Anlagenbau GmbH, gegründet.

Galvanik-Produktion in China seit 2007

Die Eröffnung einer eigenen Produktionsstätte in China folgte 2007. Im Jahr 2005 übernahm der Sohn Bernd Müller die Geschäftsführung. Heute sind in der Firmengruppe mehr als 350 Mitarbeiter beschäftigt, darunter 23 Auszubildende.

Die enge Zusammenarbeit mit der Unternehmenstochter MSA, welche die galvanischen Anlagen für IMO konzipiert und baut, ist aus Sicht des Unternehmens ein klarer Wettbewerbsvorteil. Neben 30 Bandanlagen für den Standort Königsbach habe man bereits zwei Anlagen für die Produktion in China aufgebaut.

„In gemeinsamer Forschung und Entwicklung entstehen so immer wieder neue Verfahren und Techniken, die dem Stand der Technik einen Sprung voraus sind und die Richtung bei der Selektivbeschichtung von elektronischen Komponenten vorgeben“, heißt in der Mitteilung.

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