Grüne Transformation NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst zu Gast bei Benteler

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Es ist die Mammut-Aufgabe der Stahlindustrie: die grüne Transformation. Über die dafür notwendigen industriepolitischen Rahmenbedingungen hierfür diskutierte die Geschäftsführung von Benteler Steel/Tube Anfang Januar mit Hendrik Wüst. Der Ministerpräsident und Landesvorsitzende der CDU von Nordrhein-Westfalen besuchte den Benteler-Standort in Dinslaken.

Von links: Tobias Braun (CFO Benteler-Gruppe), Thomas Michels (COO Benteler Steel/Tube), Hendrik Wüst (Ministerpräsident Nordrhein-Westfalen), Kerstin Maria Rippel (Hauptgeschäftsführerin WV Stahl), Ralph Mathis (CSO Benteler Steel/Tube), Simone-Tatjana Stehr (Fraktionsvorsitzende CDU Oberhausen), Sezgin Özen (Betriebsratsvorsitzender Benteler Steel/Tube), Michael Kassing (Werksleiter Benteler Dinslaken).(Bild:  Benteler)
Von links: Tobias Braun (CFO Benteler-Gruppe), Thomas Michels (COO Benteler Steel/Tube), Hendrik Wüst (Ministerpräsident Nordrhein-Westfalen), Kerstin Maria Rippel (Hauptgeschäftsführerin WV Stahl), Ralph Mathis (CSO Benteler Steel/Tube), Simone-Tatjana Stehr (Fraktionsvorsitzende CDU Oberhausen), Sezgin Özen (Betriebsratsvorsitzender Benteler Steel/Tube), Michael Kassing (Werksleiter Benteler Dinslaken).
(Bild: Benteler)

Im Fokus des Dialogs, an dem auch die Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Kerstin Maria Rippel, teilnahm, standen dabei die Themen Energiekosten und Energieerzeugung. Das gemeinsame Ziel von Politik und Unternehmen: ein wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstandort Deutschland mit sicheren Arbeitsplätzen.

Tobias Braun, Finanzvorstand der Benteler-Gruppe: „Die grüne Transformation der Stahlindustrie ist unabdingbar für den Kampf gegen die Erderwärmung. Gleichzeitig bedeutet sie aber einen enormen Umbruch für energieintensive Unternehmen. Viele Stahlhersteller haben einen langen Weg mit hohen Investitionen vor sich – auch unsere Division Benteler Steel/Tube. Um unsere ambitionierten Nachhaltigkeitsziele verfolgen zu können, bedarf es deshalb Planungssicherheit – dies umfasst auch wettbewerbsfähige Energiepreise, insbesondere in Deutschland. Es war uns eine besondere Freude, NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst bei uns zu begrüßen und hierüber zu sprechen.“

Zugang zu erneuerbaren Energien zu wettbewerbsfähigen Preisen

Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Rohrproduktion hat sich Benteler Steel/Tube vorgenommen, bis 2045 die komplette CO2-Neutralität zu erreichen. Darüber hinaus hilft das Unternehmen mit seinen Produkten schon heute seinen Kunden, ihre Klimaziele zu erreichen.

Ralph Mathis, Geschäftsführer Benteler Steel/Tube: „Unter der Marke Cli More bieten wir unseren Kunden CO2-reduzierte Stähle und Stahlrohrprodukte an. Durch die Stahlherstellung in einem Elektrolichtbogenofen sowie den Einsatz von recyceltem Stahlschrott und 100 Prozent Ökostrom senken wir die CO2-Emissionen im Vergleich zu konventionellem Hochofenstahl um bis zu 85 %. Gleichzeitig ist die Herstellung jedoch besonders stromintensiv – und wettbewerbsfähige Energiepreise deshalb umso relevanter.“

Thomas Michels, Geschäftsführer Benteler Steel/Tube: „Wir stehen derzeit vor massiven Herausforderungen: Die stark gestiegenen Energiekosten im Vergleich zum Wettbewerb inner- und außerhalb Europas sowie insbesondere die Verdopplung der Stromübertragungsnetzentgelte seit Jahresbeginn 2024 bereiten uns große Sorge. Dies gefährdet mittelfristig unsere Wettbewerbsfähigkeit. Wir benötigen dringend eine Entlastung bei den Stromkosten. Der Zugang zu erneuerbaren Energien in ausreichender Menge und zu wettbewerbsfähigen Preisen ist essenziell für uns sowie zahlreiche ähnlich energieintensive Unternehmen.“

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