Umweltschutz Grüner Kalk unterstützt grünen Stahl bei Thyssenkrupp

Quelle: Pressemitteilung von Thyssenkrupp 2 min Lesedauer

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Europas größter Kalkhersteller Lhoist Germany will klimaneutral werden. Dazu liefert das Unternehmen grünen Kalk für die Herstellung von grünem Stahl in Duisburg bei Thyssenkrupp.

Ein Schaufelradbagger beim Kalkabbau. Kalk ist in vielen Bereichen unersetzlich, doch bei seiner Veredelung fällt CO2 an. Damit europas größtes Kalkwerk Lhoist Germany auch klimaneutral wird, kooperiert man mit Thyssekrupp Steel und Air Liquide. Lesen Sie, um was es dabei geht.(Bild:  K. Stanie)
Ein Schaufelradbagger beim Kalkabbau. Kalk ist in vielen Bereichen unersetzlich, doch bei seiner Veredelung fällt CO2 an. Damit europas größtes Kalkwerk Lhoist Germany auch klimaneutral wird, kooperiert man mit Thyssekrupp Steel und Air Liquide. Lesen Sie, um was es dabei geht.
(Bild: K. Stanie)

Der Kalkhersteller Lhoist Germany möchte schon in wenigen Jahren rund eine Million Tonnen CO2 vermeiden, um die Produktion grünen Stahls mit klimaneutralem Kalk zu unterstützen, wie es heißt. Zusammen mit dem Industriegaseunternehmen Air Liquide arbeitet Lhoist deshalb an der Planung einer großindustriellen Anlage zur Abscheidung des bei der Kalkproduktion entstehenden CO2. Und für Thyssenkrupp Steel sei grüner Kalk ein weiterer wichtiger Baustein bei der Transformation von Europas größtem Stahlstandort in Duisburg hin zur Klimaneutralität. Die drei Unternehmen stellten das Projekt jüngst der NRW-Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur in Wülfrath vor.

Klimaneutraler Kalk schafft umweltfreundlicheren Stahl

Kalk wird in zahlreichen industriellen Wertschöpfungsketten benötigt. Kalk ist in der Industrie aber auch in der Landwirtschaft und im Umweltschutz allgegenwärtig und kaum ersetzbar. Und speziell bei der Stahlherstellung sind Kalkprodukte nötig, um störende Begleitelemente aus dem Roheisen zu entfernen, um sie in der kalkstämmigen Konverterschlacke zu binden. Die Herstellung grünen Stahls setze somit grünen Kalk voraus. Das ist eine besondere Herausforderung, weil bei der Kalkproduktion zwangsläufig CO2-Emissionen entstehen.Diese Emissionen sollen in Zukunft aber abgeschieden und industriell weiterverwertet oder gespeichert werden. Mit dem Bau einer ersten wasserstoffbasierten DR-Anlage will Thyssenkrupp Steel nun einen Meilenstein für die direkte Vermeidung von 3,5 Millionen Tonnen CO2 setzen, wie es weiter heißt. Und auch die Dekarbonisierung der gesamten Lieferkette Stahl mache Fortschritte. Denn dieses Projekt am größten europäischen Kalkstandort gilt nach Aussage der Beteiligten als ein perfektes Beispiel dafür.

Und erst kürzlich haben Thyssenkrupp Steel und Air Liquide die Fertigstellung der ersten Pipeline zur Versorgung von Deutschlands größtem Stahlwerk mit Wasserstoff aus erneuerbaren Energien verkündet – grünem Wasserstoff also. Für die weitere Dekarbonisierung der Industrie sei aber auch der parallele Aufbau einer tragfähigen CO2-Infrastruktur unabdingbar, wie Experten von Air Liquide anmerken. Die unvermeidbaren CO2-Emissionen aus der Kalkherstellung können mit der vorhandenen Technik abgeschieden und dann sicher transportiert, wiederverwendet oder gespeichert werden, heißt es dazu. Dafür müsste man aber bereits heute den Aufbau einer CO2-Infrastruktur angehen, um die Industrie so schnell es gehe klimaneutral zu machen.

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