Green Steel Grüner Stahl ist für modernen Automobilbau unerlässlich

Quelle: Pressemitteilung der Swiss Steel Group 4 min Lesedauer

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Der Automobilmarkt unterliegt einem steten Wandel, sagt die Swiss Steel Group. Spezialstähle in „Green Steel“-Qualität würden immer wichtiger, doch nur wenige könnten sie liefern.

Die Swiss Steel Group erläutert hier, warum die von ihr entwickelten Stahlsorten, allen voran green Steel, für den modernen Automobilbau wichtig sind. Lesen Sie hier, was das Unternehmen zu berichten hat ...(Bild:  Swiss Steel Group)
Die Swiss Steel Group erläutert hier, warum die von ihr entwickelten Stahlsorten, allen voran green Steel, für den modernen Automobilbau wichtig sind. Lesen Sie hier, was das Unternehmen zu berichten hat ...
(Bild: Swiss Steel Group)

Es geht mit Blick auf grünen Stahl nicht nur um die Produktion CO2-armer Antriebe, sondern auch um Anforderungen an immer leichtere, sicherere und komfortablere Fahrzeuge mit alternativen Antrieben, sagt die Swiss Steel Group. Und mit den Spezialstählen, die das Unternehmen im Portfolio habe, könne man die Herausforderungen meistern. Bei der Produktion von Automobilen müssen sich Hersteller und Konstrukteure außerdem auf die Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit des stählernen Werkstoffs für Bauteile und Systeme verlassen können. Emissionsarm hergestellt muss er sein und der Werkstoff soll natürlich auch noch bezahlbar sein. Die Swiss Steel Group produziert aber in konstant hoher Qualität zuverlässige und kundenspezifische Stähle für Motorkomponenten, Hochdruckpumpen, Abgassysteme, Fahrwerkskomponenten, Hydraulik- und Pneumatiksysteme sowie für Airbags.

Damit Grüner Stahl und Leichtbau harmonieren

Green Steel und Leichtbau sind die Gebote der Stunde, um den Energiebedarf konventioneller Antriebe zu senken oder die Reichweite bei Elektrofahrzeugen zu optimieren. Die Swiss Steel Group habe für die Automobilzulieferer für alle Spezialanwendungen den passenden Stahl parat. Es werden Edelbaustahl, rostfreier Edelstahl und Werkzeugstahl dort produziert. Die eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen stünden in regelmäßigem Austausch mit den Abnehmern, hätten das Ohr also am Markt und gestalteten die Zukunft des Automobilbaus so gezielt mit.

Geht es beispielsweise um Leichtbaukomponenten, dann lassen sich mit dem Werkstoff Bainidur 1300 der Deutschen Edelstahlwerke anspruchsvolle Schmiedeteile günstig fertigen. Dieser bainitische Werkstoff kann verzugsfrei und mit nur geringer Bearbeitungszugabe ohne weitere aufwändige Prozessschritte verarbeitet werden, wie es weiter heißt. Der Einsatz dieses Werkstoffs erleichtere dem Hersteller die Teilefertigung ohne zusätzliches Vergüten und ohne Verzugsrisiko in gleichbleibend hoher Qualität. Das gelte auch für großformatige Bauteilen ab 60 Millimeter Durchmesser.

Stahlbauteile ohne viel Prüfaufwand fertigen

Der Bainidur 1300 öffne ein großes Prozessfenster hinsichtlich der Temperaturführung beim Schmieden und Abkühlen. Die bainitische Gefügestruktur und die Eigenschaften des Bauteils können sicher eingestellt werden, wie die Swiss Steel Group verspricht. Der Prüfaufwand gefertigter Teile verringert sich dadurch spürbar.

Der Werkstoff sei ideal für stark belastete Teile und reduziere gleichzeitig erheblich den Materialeinsatz im Vergleich zu üblichem Stahl. Und das bei vergleichbaren Belastungswerten. Und Stabstahl ist heute schon in nahezu jedem Fahrzeug verbaut, heißt es. Bis zu 300 Kilogramm Edelbaustahl und bis zu 10 Kilogramm Edelstahl sind das heute. Denn jede Gewichtseinsparung durch leichtere oder festere Werkstoffe bedeutet weniger Benzinverbrauch respektive höhere Reichweite und vor allem Ressourcenschonung.

Wenn es um anspruchsvolle Stahlanwendungen geht:

Und der warmfeste Stahl Thermodur 2383 Supercool der Deutschen Edelstahlwerke zum Beispiel sorgt für kürzere Taktzeiten in der Fertigung von Blechbauteilen, wie etwa der B-Säule. Verwendet für Werkzeuge zum Presshärten, kombiniert Thermodur Warmformgebung und Wärmebehandlung sinken die Prozesskosten deutlich, so die Swiss Steel Group.

Als besonders rein wird außerdem der Kunststoff-Formenstahl SF-2000 LQ40 von Sorel Forge beschrieben. Dadurch könne er auf Hochglanz poliert werden, was für das Spritzgießen von Scheinwerferlinsen ideal sei, weil eine glasklare Oberfläche in dauerhaft hoher Qualität geschaffen werden könne.

Der Stahl HSX 90 von Steeltec schließlich sorgt dafür, dass die Airbaghülse innerhalb kürzester Zeit verschweißt werden kann. Das braucht man, damit das eingebrachte Treibmittel nicht entweicht. Obendrein halte der hochfeste Spezialstahl bis zum Auslösen des Airbags dem enormen sicher Druck stand.

So wird die Pleuelstange leichter und auch noch fester

Das Unternehmen Ascometal, heißt es weiter, entwickelt und liefert sehr erfolgreich seine Stahlgüte Splitasco HC. Mit dieser liege eine Stahlsorte vor, die in enger Zusammenarbeit mit einem Spezialisten für die Pleuelfertigung entwickelt wurde. Diese neue Stahlsorte ermöglicht eine weitere Verbesserung für Pleuel in Leichtbauweise und eine höhere Lastübertragung, sagt die Swiss Steel Group.

Und die Stahlsorte Splitasco XS erfüllt auch mehrere wesentliche Kundenanforderungen. Nämlich maximale Druckbelastung ohne plastische Verformung nebst erhöhter Dauerfestigkeit. Im Vergleich zur Standardqualität C70 werde die Druckstreckgrenze um 110 Prozent und die Dauerfestigkeit um über 60 Prozent erhöht. Das erlaube es, das Gewicht der daraus gefertigten Teile deutlich zu reduzieren. Als bainitische Stahlsorte werden die mechanischen Eigenschaften der mit Splitasco XS hergestellten Teile ohne Abschreckung erreicht – es gibt also keine Verzug. Darüber hinaus kann durch die Optimierung der chemischen Zusammensetzung ein vollständig bainitisches Gefüge hinsichtlich verschiedener Abkühlgeschwindigkeiten geschaffen werden. Damit ließen sich Pleuelstangen von mehreren Kilogramm mit denselben mechanischen Eigenschaften fertigen wie sie kleinere von nur 500 Gramm Gewicht böten.

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