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Hochfester Stahl zur Fertigung von formstabilen Profilen

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Das Rollumformen – auch Walzprofilieren genannt – hat in jüngster Vergangenheit enorme Fortschritte gemacht. Ursprünglich wurde das Verfahren zur Fertigung von Profilen für Regale, Warenträger und ähnlichen Produkte entwickelt.

Walzprofilieren erschließt sich immer mehr Anwendungen

Aufgrund des hohen Automatisierungs- und Rationalisierungsgrads hat sich aber das Anwendungsspektrum des Verfahrens schnell verbreitert. So gibt es nicht nur in der Automobilindustrie einen Trend zu Leichtbauprofilen, sondern auch im Möbelbau und der Elektroindustrie.

Innovationstreiber beim Stahl Docol Roll ist die Automobilindustrie. Sie profitiert am stärksten von Synergieeffekten, die sich aus der Kombination Walzprofilieren und ultrahochfeste Stähle ergeben. Bei überschaubaren Fertigungskosten lässt sich eine hohe Produktivität erreichen.

Außerdem sind die Möglichkeiten des Walzprofilierens noch nicht ausgereizt: Nach und nach stellen viele Profilhersteller ihre Fertigung um, auch in der Baubranche, der Elektro- und Möbelindustrie. Dort geht der Trend zu immer dünneren Profilen, die hohen mechanischen Belastungen standhalten.

Neuer Stahl-Werkstoff für viele Umformverfahren geeignet

Von den extrem guten Biegeeigenschaften des Stahls profitiert jedoch nicht nur das Walzprofilieren, auch bei anderen Umformverfahren kann der Werkstoff zu Vorteilen führen. Um das Potenzial des kaltgewalzten Mehrphasenstahls zu ermitteln, können Verarbeiter Coils, Spaltband und Tafeln auf den eigenen Anlagen testen. Die Bandbreite für Testzwecke beträgt bis zu 1500 mm, die Dicke reicht dabei von 0,5 bis 2,1 mm. Die Bänder gibt es mit feuerverzinkter und elektroverzinkter Oberfläche.

Magdalena Nillius ist Produktmanagerin für kaltgewalzte Produkte in der Strip Products Division bei der SSAB Tunnaplat AB in S-78184 Borlänge.

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