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Hochgeschwindigkeits-Bolzensetzen als serienreife Fügetechnik im Automobilbau

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Mercedes setzt als erster Autohersteller auf das Hochgeschwindigkeits-Bolzensetzen

Mercedes-Benz setzt nun als erster Automobilhersteller weltweit auf das neue Rivtac-Hochgeschwindigkeits-Bolzensetzen von Böllhoff. Mit 160.000 Fügevorgängen wurde das Verfahren ausgiebig erprobt und die Serientauglichkeit bestätigt. Nach einem 9-monatigen Betriebsversuch in der aktuellen E-Klasse gab das Center Produktions- und Werkstofftechnik die Fügetechnik frei. Sie erfüllt somit die hohen Anforderungen moderner Fertigungskonzepte.

Im Bereich des Heckwagens des aktuellen SL wird Rivtac eingesetzt, um den Aluminiumheckboden mit dem Heckrahmen zu verbinden. Der Heckwagen wird mithilfe von Robotern in einer Vorrichtung innerhalb der Fertigungszelle fixiert, das Setzwerkzeug durch die Zustelleinheit bis zum Bauteilkontakt ausgefahren und der Fügeprozess ausgelöst. Die Rivtac-Setzbolzen werden dabei über ein spiralförmiges Magazin bereitgestellt.

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Klebstoff ergänzt das Hochgeschwindigkeits-Bolzensetzen

Außerdem wird zusätzlich Klebstoff eingesetzt. Rivtac lässt sich ideal mit der Klebetechnik verbinden, denn durch die hohe Geschwindigkeit sowie die kurze Fügezeit von deutlich unter einer Sekunde kann sich der Klebstoff nicht unkontrolliert verteilen. Die Online-Prozessüberwachung wertet den Fügeprozess und das Fügeergebnis aus und visualisiert die Daten auf der Benutzeroberfläche eines Bedienrechners.

Aufgrund seiner Wirtschaftlichkeit und Flexibilität wird das Verfahren in der Mercedes Car Group zukünftig für weitere Baureihen eingesetzt.

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