Kantenbearbeitung an Blech

In diesen Fällen punkten Kantenfräser und -former

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Schweißkanten stehen ganz klar auf Kantenformer

Ob ein Kantenfräser oder -former die richtige Wahl ist, hängt primär vom Zweck der Kante ab. Während Kantenfräser als Multitalente gelten, die durch beste Oberflächenqualität überzeugen und sich für nahezu jeden Einsatz eignen, haben Kantenformer wie die Trutool-TKF-Baureihe von Trumpf vor allem eine Stärke: Sie erzeugen perfekte Schweißkanten mit bestem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Werkzeuge arbeiten nach dem sogenannten Stoßstahlprinzip – stoßen also in gleichmäßigem Takt Material in vorgegebener Schräge ab. Hierbei entstehen weder Staub, noch Dämpfe oder Gase. Die Wärmeentwicklung ist so gering, dass Gefügeänderungen im Metall ausgeschlossen sind.

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Ob gerade Blechkanten oder Innenkonturen, ob große oder kleine Werkstücke, selbst Rohre sind einfach zu bearbeiten. Ein Arbeitsgang mit dem TKF reicht aus, um oxidfreie sowie metallisch blanke Oberflächen zu erzeugen. Anwender erhalten auf diese Weise optimale Schweißkanten, die die Grundlage für hochbeanspruchbare Verbindungen darstellen. Dabei sind die Verschleißkosten gering.

Als größten Kantenformer verkauft Trumpf das Trutool TKF 1500. Er erzeugt Fasenlängen von bis zu 15 mm in einem Arbeitsgang und lässt sich an bis zu 160 mm dicken Blechen einsetzen. Den gewünschten Schrägungswinkel stellt der Anwender stufenlos zwischen 20 und 55° ein. Dann trägt er mit einer hohen Arbeitsgeschwindigkeit von bis zu 2 m/min das Material ab und ist damit deutlich schneller als mit einem Winkelschleifer.

Glänzende Draufsichten vermitteln Kantenfräser

Kantenfräser der Trutool TKA Baureihe von Trumpf erreichen zum Teil ähnliche Arbeitsgeschwindigkeiten wie Kantenformer. So schafft beispielsweise das größte und neueste Modell TKA 1500 bei maximaler Zustelltiefe bis zu 1,5 m/min in klassischem Baustahl. Tragen Metallprofis weniger Material ab, sind laut Philipp Herwerth sogar bis maximal 4 m/min erreichbar. Er ergänzt dazu: „Dabei fräsen wir an geraden Kanten ebenso schnell und effizient wie an gerundeten Innen- und Außenkonturen.“ Im Ergebnis erhält der Anwender Fasen mit bis zu 15 mm Länge oder Radien von bis zu 4 mm. Dabei lässt sich die gewünschte Fasenlänge über eine um 270 ° stufenlos drehbaren Skalenring einfach und schnell einstellen. Im Hinblick auf die Materialstärke gibt es keinerlei Einschränkungen für den Einsatz der TKA-Werkzeuge.

Die erzeugten Oberflächen sind metallisch blank und verleihen den bearbeiteten Werkstücken einen hochwertigen Glanz. „Sie eignen sich natürlich auch für Schweißkanten“, merkt Herwerth an, „sind dafür aber fast zu schön und in puncto Werkzeugverschleiß auch teurer, als wenn sie mit Kantenformern ausgeführt werden.“ Aber überall, wo Sichtkanten entstehen sollen, Schnittgrate sauber zu entfernen seien oder Fasen für eine nachträgliche Pulver- und Lackierbeschichtung gebraucht würden, ist der TKA ideal. Dementsprechend sind unter anderem Metall-, Stahl-, Fahrzeug-, Schiffs- und Schienenfahrzeugbauer eine gute Zielgruppe für das System.

Im praktischen Einsatz erweisen sich die ergonomischen Halterungen des neuen TKA 1500 als hilfreich: So liegt etwa der vordere Führungsgriff nur 9 cm von der Arbeitsfläche entfernt, wodurch die Führungshand nahe an der Bearbeitungsfläche ist. Das sorgt für eine stabile Führung des Geräts. Darüber hinaus sind Griffform, -größe und -positionierung so gewählt, dass der Anwender von einer größtmöglichen Stabilität bei optimaler Druckausübung profitiert.

Um möglichst hohe Standzeiten der Verschleißteile zu gewährleisten, setzt Trumpf im TKA 1500 mehrschneidige Wendeplatten ein, die sich für Einsätze in Baustahl, Aluminium oder Edelstahl eignen. Wegen des integrierten Sanftanlaufs funktioniert das Anschalten stets weich. Ein Überlastschutz verhindert außerdem die Überhitzung des Motors auch im Dauereinsatz.

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