Stahlrohre In Riesa entsteht neues Zentrum für die Forschung am Rohr
Ende 2009 wurde durch die V & M Deutschland GmbH gemeinsam mit der Wohnungsgesellschaft Riesa (WGR) der Grundstein für den Bau des Rohrforschungszentrums in Riesa gelegt. Im Stadtteil Gröba entsteht ein 2500 m² großer Hallenkomplex, in dem der Hersteller für nahtlos warmgefertigte Stahlrohre neuartige Produktionsverfahren unter praxisnahen Bedingungen testen kann.
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Die Forschungsergebnisse fließen unmittelbar in die Entwicklung innovativer Stahlrohrprodukte ein. Ab März 2010 sollen die Techniker und Ingenieure des Unternehmens in dem neuen Gebäude ihre Arbeit aufnehmen.
Die Leiter der Einrichtung, Dr. Rolf Kümmerling und Dr. Thorsten Anke, sowie Roland Ledwa, Geschäftsführer der WGR, ließen im Rahmen der Grundsteinlegung eine Edelstahlkapsel in den Boden ein. „In Riesa entsteht eines der modernsten Rohrforschungszentren unserer Branche“, erklärt Norbert Keusen, Vorsitzender der Geschäftsführung der V & M Deutschland GmbH. „Die gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen es uns, neuartige Premium-Produkte noch schneller und effizienter zur Marktreife zu bringen und bestehende Herstellungsverfahren zu optimieren. Wir legen heute also auch einen weiteren Grundstein für die Zukunft unseres Unternehmens.“
Rohrforschungszentrum steht weiteren Einrichtungen aus der Region zur Verfügung
Die Oberbürgermeisterin der Stadt Riesa Gerti Töpfer ergänzt: „Das langfristige Engagement eines Konzerns wie Vallourec & Mannesmann Tubes gibt wertvolle Impulse für den Industrie-, Forschungs- und Ausbildungsstandort Riesa.“ Das Unternehmen wird in Riesa nicht nur eigene Mitarbeiter weiterbilden. Darüber hinaus stellt es das Rohrforschungszentrum für die Ausbildung und Lehre weiteren Einrichtungen aus der Region zur Verfügung.
V & M Deutschland hat seine Forschungsarbeiten in Riesa bereits im März 2009 in Kooperation mit dem Verein zur Förderung der Umform- und Produktionstechnik (VFUP) aufgenommen – einem bedeutenden Weiterbildungszentrum der Stahlrohrindustrie. Das Unternehmen wird das bereits vorhandene Universal-Schrägwalzwerk des VFUP modernisieren und erweitern. Ab März 2010 wird diese Anlage in den jetzt neu entstehenden Hallen untergebracht und mit einem neuen Drei-Walzen-Streckaggregat das Herzstück des Forschungszentrums bilden.
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