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Integrierter Sensor im Aufnahmebolzen erkennt Schweißmuttern

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Sensor lernt auf Knopfdruck den Zustand mit Blech und Schweißmutter

Damit der Sensor wirklich nur die Mutter und nicht das Blech „sieht“, lässt er sich über Pin 2 des M12x1-Steckeranschlusses und einen zusätzlichen Teachadapter (VB2-SP1) programmieren. Auf Knopfdruck „lernt“ der Sensor den Zustand mit Blech sowie den Zustand mit Blech und Schweißmutter, so dass er deren Vorhandensein zuverlässig diagnostizieren kann. Eine einmal eingelernte Programmierung bleibt bis zu einem erneuten Teachvorgang erhalten. Die durch den Schweißprozess auftretenden starken Temperaturänderungen werden durch eine Temperaturkompensation abgefangen.

Die Schweißmutternsensoren sind in zwei unterschiedlichen Ausführungen mit verschiedenen Sensorsignalstärken und Durchmessern erhältlich. So können Bauteile mit stark unterschiedlichen Materialeigenschaften und Durchmessern detektiert werden. Ein zu detektierendes Bauteil muss sich innerhalb des so genannten sensitiven Bereiches befinden, um dieses zu erkennen. Das interne Sensorsignal erreicht seinen Maximalwert, wenn der sensitive Bereich vollständig durch das Bauteil überdeckt ist. Auch teilweise Überdeckungen sind möglich. Durch die Kalibrierung vor Ort kann überprüft werden, ob eine Schutzkappe und ein Bauteil zur Detektion geeignet sind.

Silke Kenzer ist Produktspezialistin für Positions- und Nährungssensoren bei Turck.

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