Stahlinismus Kanada will eigene Stahlindustrie durch Gegenzölle schützen

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In Sachen Import will der kanadische Premierminister Mark Carney die Stahlindustrie seines Landes etwa mit eigenen Zöllen verteidigen.

Es brodelt in Sachen Stahlimporte nach Kanada. Zölle, Zölle, Zölle, kann man da nur sagen. Jetzt reagiert aber der Premierminister, um die heimische Stahlindustrie vor Unbilden zu schützen ...(Bild:  Stahlali-Stahala)
Es brodelt in Sachen Stahlimporte nach Kanada. Zölle, Zölle, Zölle, kann man da nur sagen. Jetzt reagiert aber der Premierminister, um die heimische Stahlindustrie vor Unbilden zu schützen ...
(Bild: Stahlali-Stahala)

Wie aus Kanada zu erfahren ist, sollen etwa auf Importe aus Ländern, mit denen ein Freihandelsabkommen besteht, Zölle von 50 Prozent erhoben werden. Und zwar genau dann, sobald diese das Volumen des Jahres 2024 überschreiten, kündigte Carney an. Auf Stahlimporte, die in China geschmolzenen und/oder gegossenen Stahl beinhalteten, sollen zusätzlich Zölle in Höhe von 25 Prozent greifen. Die USA seien von all dem aber ausgeschlossen. Auch versprach Carney Investitionen in die heimische Stahlbranche. Er kündigte dabei an, kanadische Unternehmen bei öffentlichen Aufträgen in Zukunft bevorzugen zu wollen. Die kanadische Stahlindustrie kämpft schließlich mit den Auswirkungen des Zollkonflikts mit den USA. Unter anderem gab es bereits Entlassungen. Auch leide die kanadische Produktion von Stahl. US-Präsident Donald Trump hatte seit seinem Amtsantritt bekanntlich immer wieder neue Zölle gegen Kanada verhängt, oder zumindest damit gedroht. Handelsgespräche hatte er Ende Juni vorerst aufgekündigt. Die USA sind für Kanada mit Abstand aber der wichtigste Handelspartner.

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