Sägemaschinen/Lagersysteme Kasto zeigt Innovationsfeuerwerk in neuen Räumlichkeiten

Redakteur: Rüdiger Kroh

Die Hausmesse Future Days 2010 diente für Kasto diesmal nicht nur der Präsentation zahlreicher Innovationen, sondern auch der feierlichen Eröffnung neuer Gebäude. „Vor zwei Jahren haben wir uns für diese größte Investition in der Firmengeschichte entschieden und damit einen zukunftsweisenden Schritt getan“, sagte Armin Stolzer, Geschäftsführer der Kasto Maschinenbau GmbH & Co. KG, in seiner Ansprache.

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Deutlich über 10 Mio. Euro investierte man in Verwaltungsgebäude mit Kantine, Vorführzentrum und Montagehalle. „Damit haben wir alle technischen Bereiche in einem Gebäude zusammengeführt und zudem einen Kommunikationspunkt geschaffen“, so Stolzer.

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Neues Kasto-Vorführzentrum mit 700 m2

Das neue Verwaltungsgebäude erstreckt sich über vier Stockwerke, ist 14 m breit und nahezu 100 m lang. Mit einer Fläche von rund 4300 m2 bietet es Raum für 150 Büroarbeitsplätze. Das Vorführzentrum ist knapp 700 m2 groß. In der 11,5 m hohen Halle mit großer Glasfassade können die Maschinen auch optisch ansprechend präsentiert werden.

Zur Erweiterung der Kapazität wurde eine zusätzliche Montagehalle mit 5000 m2 Nutzfläche errichtet. Sie verfügt über einen Kran mit 40 t Traglast bei 18 m Hakenhöhe und eignet sich deshalb besonders für große und schwere Sägemaschinen sowie Lageranlagen.

Kasto spürt schon positiben Trend

„Wir spüren aktuell einen positiven Trend“, beschrieb Stolzer die wirtschaftliche Situation. Die vergangenen beiden Monate seien sowohl bei Sägen als auch bei Lagern wieder richtig gut gewesen. Der Rekordumsatz von 2008 ging im vergangenen Jahr um 30% auf 105,3 Mio. Euro zurück. Davon wurden 50 Mio. Euro im Inland umgesetzt. Der weltweite Gruppenumsatz lag bei 113 Mio. Euro.

Für das laufende Jahr wirkt noch der niedrige Auftragseingang aus 2009 nach, sodass Kasto am Stammsitz mit einem nochmals leicht reduzierten Umsatz von knapp 100 Mio. Euro plant. „Wir hoffen aber, dieses Ziel übertreffen zu können“, meinte Stolzer.

Kasto fährt Innovationen in der Krise nicht zurück

Nicht nachgelassen hat das Unternehmen auch im Krisenjahr bei seinen Innovationsaktivitäten. „Wir wollen mit neuen Produkten den Fortschritt generieren“, betonte der Kasto-Geschäftsführer. Auf der dreitägigen Hausmesse Future Days wurden vergangene Woche insgesamt zehn neue Sägemaschinen, drei Innovationen in der Lagertechnik sowie drei neue Lösungen im Bereich Sägemaschinen-Steuerung und Software vorgestellt.

Zu den Highlights gehören die Industriebandsägen Kasto-Evo und Kasto-Verto, deren Technik in modernes Design verpackt ist. Der Geradschnitt-Bandsägeautomat Verto hat einen Arbeitsbereich von 260 mm. Die Schnittgeschwindigkeit lässt sich je nach Material und Kontur zwischen 12 und 120 mm/min variieren.

Die Bandsäge Evo wurde für Serienschnitte konzipiert. Ihre Zweisäulenführung soll für einen vibrationsarmen Sägebandverlauf sorgen. Nach oben erweitert die Großbandsäge Kasto-Maxcut in Portalbauweise das Produktprogramm. Mit einem maximalen Arbeitsbereich von 2 m soll sie in neue Dimensionen vorstoßen.

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