Rückschlag Kein gutes Jahr für den deutschen Maschinenbau

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die exportorientierte deutsche Maschinenbau- und Anlageindustrie hat im vergangenen Jahr einen Dämpfer erhalten, wie der VDMA resümiert.

Mit Blick auf das zurückliegende Geschäftsjahr zeigen die den deutschen Maschinen- und Anlagenbau betreffenden Zahlen einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, wie der VDMA informiert. Hier mehr dazu ...(Bild:  gopixa - stock.adobe.com)
Mit Blick auf das zurückliegende Geschäftsjahr zeigen die den deutschen Maschinen- und Anlagenbau betreffenden Zahlen einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, wie der VDMA informiert. Hier mehr dazu ...
(Bild: gopixa - stock.adobe.com)

Der Wert der Ausfuhren des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent zurückgegangen. Preisbereinigt lagen die Exporte sogar 7,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau, so der VDMA. Vergleichsweise stabil sei der größte Einzelabsatzmarkt USA geblieben, auf dem die Einbußen nur 2,1 Prozent betrügen. Deutlich weniger Geschäft machte die Branche auf dem europäischen Binnenmarkt (EU-27), der um 8,5 Prozent auf einen Anteil von 43,3 Prozent absackte.

Vage Anzeichen für eine Erholung erkannt

Die meisten Einfuhren von Maschinen und Anlagen kamen erneut aus China, wie es weiter heißt. VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers warnte außerdem erneut vor einem Handelskrieg mit den USA, der auf beiden Seiten nur Verlierer produzieren wird, wie viele Experten befürchten. Die EU sei deshalb gefordert, einen Zollstreit mit dem wichtigsten Handelspartner zu vermeiden. Der VDMA hoffe aufgrund erster, noch vager Anzeichen immerhin auf eine Stabilisierung und eine zaghafte Erholung der globalen Nachfrage aus Deutschland. Chancen böten sich insbesondere im Rahmen der Digitalisierung und nachhaltigen Technologien.

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