MPDV Mikrolab

Kennzahlenmonitor zur neuen VDMA-Norm

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Auf internationaler Ebene gibt es im Automatisierungsumfeld viele technisch geprägte Normen, die für die IT-Architektur, das Design und die Entwicklung von MES-nahen Komponenten interessant sind, dem Anwender jedoch nur wenig weiterhelfen. Mehr Unterstützung bietet hier die VDI-Richtlinie 5600, mit der auf nationaler Ebene eine Definition existiert, die ein MES anhand der zu erfüllenden Aufgaben beschreibt. Sie gibt daher den Fertigungsunternehmen ein Entscheidungshilfsmittel an die Hand, inwieweit MES im Unternehmen erforderlich ist und welchen Nutzen es bringt.

Normierung des Begriffes „MES“

Ende 2007 gründete der VDMA (Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau e.V.) einen Arbeitskreis, der sich mit der Normierung des Begriffes MES (Manufacturing Execution System) beschäftigt. Neben MPDV sind viele andere Anbieter von MES-Komponenten und MES-Softwarehäuser vertreten.

Weil mit der VDI-Richtlinie 5600 bereits eine umfassende funktionsbezogene Definition von MES existiert, hat MPDV im VDMA-Arbeitskreis angeregt, ergänzend und aufbauend auf der VDI-Richtlinie 5600 eine nutzenorientierte Norm zu MES-Kennzahlen auszuarbeiten. Mit dem VDMA-Einheitsblatt 66412-1 liegt das erste Ergebnis des Arbeitskreises nun vor.

VDMA-Arbeitskreis ist Teil der Normungsgremien

Die Aktivitäten des VDMA-Arbeitskreises sind in das organisatorische Umfeld der nationalen und internationalen Normungsgremien wie folgt einzuordnen: Der MESArbeitskreis ist Teil des Normungsausschusses Maschinenbau (NAM) mit der Bezeichung NA603005. Als solcher ist er ein Bestandteil des Deutschen Instituts für Normung (DIN) und somit automatisch auf internationaler Ebene der International Organization for Standardization (ISO) zugeordnet.

(ID:339127)