Verifizierung Kennzeichnung für CO₂-armen Stahl

Quelle: Pressemitteilung von Thyssenkrup 2 min Lesedauer

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Thyssenkrupp Steel könne nun, dank der Zertifizierung Less nachweisen, CO₂-armen Stahl zu produzieren.

Das Less-Label mache CO₂-reduzierten Stahl erstmals transparent und vergleichbar.(Bild:  Thyssenkrupp Steel Europe AG)
Das Less-Label mache CO₂-reduzierten Stahl erstmals transparent und vergleichbar.
(Bild: Thyssenkrupp Steel Europe AG)

Thyssenkrupp Steel habe die Verifizierung des Low Emission Steel Standard (Less) erfolgreich abgeschlossen und zähle damit zu den ersten Stahlherstellern mit dem neuen Zertifikat.

Standard für transparente Bewertung

Der Low Emission Steel Standard Less sei ein Kennzeichnungssystem für CO₂-reduziert hergestellten Stahl. Es ermögliche erstmals eine einheitliche und transparente Bewertung klimafreundlicher Produktionsprozesse in der deutschen Stahlindustrie. Grundlage seien überprüfbare Standards und eine verlässliche Definition, um Fortschritte der grünen Transformation vergleichbar zu machen.

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Laut Thyssenkrupp Steel trägt CO₂-armer Stahl auch in nachgelagerten Wertschöpfungsketten zur Emissionsreduktion bei. Kunden erhalten mit dem System Informationen, um ihre Beschaffung an eigenen Klimazielen auszurichten.

Entwicklung und internationale Anschlussfähigkeit

Die Entwicklung des Standards erfolgte unter Beteiligung relevanter Stakeholder und soll wissenschaftlich begleitet worden sein. Less orientiere sich am Ansatz der Internationalen Energieagentur (IEA), die weltweit vergleichbare Emissionsdaten bereitstellt. Dieser Ansatz wurde bereits 2022 von den G7-Ministerinnen und -Ministern als geeignete Grundlage anerkannt und mache Less international anschlussfähig.

Prüfung durch TÜV Nord

Der TÜV Nord soll warmgewalzten Stahl von Thyssenkrupp Steel gemäß den Anforderungen des Less-Regelwerks geprüft haben. Das Unternehmen soll die Klassifizierungsstufe D erreicht haben. Das System teile Stähle nach den bei der Herstellung entstehenden CO₂-Emissionen und dem Schrottanteil in Kategorien von A bis E sowie Near Zero ein. A steht für besonders emissionsarme Stähle, während E die konventionelle Hochofenroute ohne zusätzliche Maßnahmen abbildet.

Thyssenkrupp Steel strebt mit seinen direktreduzierten Bluemint-Produkten künftig die Einstufung in Kategorie A an. Die Kombination aus Direktreduktionsanlage und Einschmelzern unter Wasserstoffeinsatz soll dies ermöglichen. In einer Übergangsphase, in der Erdgas zum Einsatz kommt, wäre eine Klassifizierung in Stufe C möglich, so das Unternehmen. Nach weiterer Dekarbonisierung der Vorkette – also der Materialgewinnung, Energieversorgung und Transportprozesse – soll die bestmögliche Einstufung Near Zero erreicht werden.

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