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Zum Schutz vor außerplanmäßigen Maschinenstillständen und kostspieligen Reparaturen werden die Hauptlagerstellen der Exzenterwellen und der Pleuel durch Temperatursensoren überwacht. Der stufenlos einstellbare hydraulische Überlastschutz bietet zudem einen sicheren Schutz für Werkzeug und Maschine.
Die CCS-Steuerung verfügt über einen Touchscreen, auf dem alle Parameter bedienerfreundlich visualisiert und eingegeben werden können. Das High-Speed-Technologiemodul übernimmt alle zeitkritischen Aufgaben und beinhaltet die Schnittstellen für SPS-Anbindungen.
Damit die Leistung der Stanzautomaten genutzt werden kann, setzt Beutler Nova auf einen Hochleistungstransfer der Firma Sander. „Damit lassen sich selbst Geschwindigkeiten von bis zu 100 Hüben pro Minute bei optimaler Sicherheit des Prozesses erzielen“, so Beni Schenker. Möglich macht dies das integrierte Hubzahl-optimierungsprogramm. Dieses leistet komplette Bewegungssimulationen für Transferwerkzeuge auf 2D- oder 3D-CAD-Systemen. Damit sind auch Stanzteile mit aufwändiger Geometrie fertig fallend herstellbar.
„So steht unseren Kunden ein leistungsstarkes und wirtschaftliches Pressenkonzept zur Verfügung“, konstatiert Beni Schenker. Das Highlight: Das modulare Antriebskonzept lässt sich auch an bestehenden Stanzautomaten nachrüsten.
Automatisierung und sichere Peripherie für bestehende Pressen
Außerdem konnten Kunden Automatisierungslösungen live erleben: Ein Roboter demonstrierte die sichere Zuführung und Entnahme von Ricola-Kräuterzucker-Dosen in eine C-Gestellpresse der Marke Nova. Bauteile, die bisher manuell eingelegt wurden, werden hier automatisch von einer Stapeleinheit entnommen, sodass die Anlage weitgehend mannlos betrieben werden kann. Bei der mobilen Zelle, welche an eine Presse angebunden werden kann, befindet sich der Roboter inklusive Steuerung und Stapeleinheit auf einer Stahlplatte und ist mit einem Schutzzaun versehen. Die Einheit kann so individuell an verschiedenen Pressen angebracht werden.
Bei Beutler Nova ist auch die korrekte Absicherung des Werkzeugraumes von Pressen aktuelles Thema. Viele Fingerschutzvorrichtungen an Pressen stammen noch aus den 1960er Jahren, so das Unternehmen. Sie entsprechen nicht mehr dem heutigen Stand der Technik und stellen ein erhöhtes Unfallrisiko dar.
Das Unternehmen präsentierte ein Schutzsystem, mit dem Pressen umzurüsten sind und der Werkzeugraum nach gültigen Normen abgesichert werden kann. Dass das Thema Ersatz von bestehenden Fingerschutz-Vorrichtungen in der Industrie eine wichtige Rolle spielt, zeigte die Resonanz auf die dreitägige „Fingerschutz-Aktion“, die Beutler Nova Ende 2007 durchgeführt hat.
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