Automobilbau OEM / Automobil-Zulieferer Kuka nach Restrukturierung erfolgreich in die Liquiditätszone zurückgekehrt

Redakteur: Ulrike Gloger

Der Roboter- und Automatisierungskonzern Kuka hat im Geschäftsjahr 2007 seine Restrukturierung abgeschlossen und eine Phase profitablen Wachstums begonnen. Das teilte das Unternehmen anlässlich der Bilanzpressekonferenz in München mit. Als Gründe für die erfolgreiche Restrukturierung werden vor allem die Konzentration der Geschäftstätigkeit auf die Bereiche Robotics und Systems sowie die zentrale Bündelung der Kräfte am Standort Augsburg genannt.

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Die Auftragseingänge und Umsatzerlöse lagen im Geschäftsjahr 2007 mit 13,3 beziehungsweise 10,5% jeweils deutlich über dem Vorjahr. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (Ebit) hat sich 2007 mit 70,4 Mio. Euro (2006: 16,7 Mio. Euro) mehr als vervierfacht. Die Ebit-Marge stieg von 1,4 auf 5,5%. Wie es heißt, habe man im Laufe des Jahres 2007 die Verschuldung des Unternehmens in eine gesunde Liquidität umkehren können. Gerhard Wiedemann, Vorstandsvorsitzender der Kuka AG: „Mit einer Eigenkapitalquote von 26% hat der Kuka-Konzern eine solide Finanz- und Bilanzstruktur.“

Der Auftragseingang bei Kuka-Robotics steigerte sich um 13,9% auf 434,9 Mio. Euro. Robotics plant für 2009 und 2010 pro Jahr ein Wachstum von 10%. Kuka Systems hat als Projektpartner der Fertigungsautomation im Anlagenbau bei den Auftragseingängen um 10,6 % auf 937,7 Euro zugelegt.

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