Der chinesische Laseranlagenhersteller Maxphotonics will mit der Europazentrale in Gilching näher am Anwender sein. Service, Ersatzteilversorgung und Applikationszentrum stehen nun bereit.
Der chinesische Hightech-Lasermaschinenhersteller Maxphotonics hat jetzt in Gilching bei München diese Europazentrale in Betrieb genommen. Was die Laserspezialisten für den europäischen Markt nun bieten können, erfahren Sie hier ...
(Bild: Maxphotonics)
Näher am Kunden, besserer Service, schnellere Ersatzteillieferung – das sind die Gründe für den Start der Maxphotonics-Europazentrale in Gilching bei München Damit unterstreicht das zu den führenden Herstellern von Laserbearbeitungsmaschinen zählende Unternehmen will damit sein Engagement für den europäischen Markt unterstreichen und richtet das Augenmerkt dabei auf die, wie es heißt, wettbewerbsfähigen Preise für seine Lasersysteme. Und Ersatzteile sind ab sofort direkt vor Ort verfügbar. Zudem entsteht in Gilching ein Zentrum für Innovation und Schulungen. Kunden und Partner haben hier die Möglichkeit, die neuesten Lasermöglichkeiten von Maxphotonics kennenzulernen. Darüber hinaus steht ein erfahrenes Team von Vertriebs- und Service-Experten mit Rat und Tat zur Seite.
Die Expertisen in Sachen Laser- und Laserkomponenten
Maxphotonics wurde 2004 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Shenzhen, China. Das Unternehmen hat sich auf die Forschung und Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von Hochleistungs-Faserlasern mit bis zu 85 Kilowatt Leistung spezialisiert, die sich zum Schweißen und Schneiden eignen, wie man erfährt. Ein weiteres Spezialgebiet von Maxphotonics ist die Herstellung hochwertiger optischer Laserkomponenten, die präzise und kontrollierte optische Signale für die Herstellung von Laserquellen, Laserinstrumenten und die Lasermaterialbearbeitung liefern.
Bei der Beschaffung des Materials und der Fertigungstechnologie spielten europäische Zulieferer sowie Partner eine wichtige Rolle. Maxphotonics-Laser sind übrigens mit jeder Art von optischen Köpfen kompatibel. Man arbeite sowohl mit lokalen deutschen Anbietern von Festoptiken als auch mit Anbietern von dynamischen Optiken (Scannern) in der Münchner Nachbarschaft zusammen. Die im Unternehmen produzierten Komponenten kommen aber nicht nur in den eigenen Geräten, sondern auch bei anderen Herstellern zum Einsatz.
Erstaunlich schnelle Hilfe bei Problemen mit Lasern
Außerdem hält Maxphotonics insgesamt 550 Patente und 23 Software-Urheberrechte. Mit weltweiten Niederlassungen, die über 1.000 Anwender in über 80 Ländern bedienen, ist Maxphotonics führend auf dem globalen Faserlasermarkt, wie es heißt. „Bei Maxphotonics bieten wir hochwertige, moderne Lasertechnik zu erschwinglichen Preisen, die durch eine einfache und sichere Bedienbarkeit überzeugt“, kommentiert Dr. Klaus Krastel, Global Director BU Welding bei Maxphotonics, zum Know-how. Hinzu kommt das Versprechen, Serviceanfragen innerhalb von drei Stunden zu beantworten und Reparaturen innerhalb von 36 Stunden zu erledigen, was als Meilenstein bezeichnet wird. Und das Application Lab werde in Zukunft die Möglichkeit bieten, nahezu alle Prozesse der Lasermaterialbearbeitung an kundenspezifischen Werkstoffen und Bauteilen aufzubauen, zu analysieren und zu dokumentieren. Dazu stehen sowohl mikroskopischen Aufnahmemöglichkeiten als auch metallografische Verfahren zur Verfügung.
„Bei Maxphotonics bieten wir hochwertige, moderne Lasertechnik zu erschwinglichen Preisen, die durch eine einfache und sichere Bedienbarkeit überzeugt“, kommentiert Dr. Klaus Krastel, Global Director BU Welding, bei Maxphotonics.
(Bild: Maxphotonics)
Maxphotonics fokussiert drei wesentliche Lasertypen
Das Produktportfolio von Maxphotonics umfasst im Wesentlichen drei Lasergruppen, die mit einem günstigen Watt-pro-Euro-Verhältnis überzeugten. Sie kommen vor allem im Maschinenbau und in der Automobilindustrie zum Einsatz. Die CW-Faserlaser erzeugen etwa einen kontinuierlichen Laserstrahl und eignen sich beispielsweise zum Schneiden oder Schweißen von Metallen. Und die speziell für die Bedürfnisse des europäischen Marktes entwickelte Pro-Serie bietet Geräte als Einzel- und Multisysteme in Varianten von 300 bis 85.000 Watt an, die mit einem Wirkungsgrad (WPE=Wall Plug Efficiency: Maß dafür, wie effektiv ein Laser die ihm zugeführte elektrische Leistung in nutzbare Lichtenergie umsetzt) von über 45 Prozent arbeiten, wie Maxphotonics betont.
Dann gibt es gepulste Faserlaser im Portfolio, die im Gegensatz zu CW-Lasern das Laserlicht in Pulsen ausstrahlen. Sie werden beispielsweise zum Abtragen, Markieren und Reinigen eingesetzt. Hier bietet Maxphotonics zwei Varianten an. Einmal das Lasersystem Q-Switch und das Mopa mit Leistungen von 20 bis 1.000 Watt.
Dann werden noch mobile Laserschweißsysteme angeboten. Diese tragbaren Geräte der MA1-Serie böten mit ihrer hochpräzisen Steuerung eine stabile Strahlqualität. Die Laser ermöglichten zudem Schweißnähte mit einer Tiefe von 1,5 bis 6,5 Millimetern und stellten eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu herkömmlichen Schweißverfahren dar, was zum Beispiel in Bezug auf Geschwindigkeit, Verzug und Nacharbeit gelte.
Stand: 08.12.2025
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