Materiallogistik Transparenz für Aluminium-Halbzeuge

Quelle: Leibinger Group 2 min Lesedauer

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Leibinger zeigt mit „Coil DNA“ auf der Messe Aluminium in Düsseldorf ein smartes Code-System zur lückenlosen Nachverfolgung von Halbzeugen.

Halbzeuge auch nach Beschnitt sicher nachverfolgen können! Das klappt mit schnellen Druckersystemen von Leibinger. Sie kennzeichnen nämlich zuverlässig Aluminiumprodukte mit einem patentierten Code-Aufdruck. Und das bei hohem Tempo ...(Bild:  Leibinger)
Halbzeuge auch nach Beschnitt sicher nachverfolgen können! Das klappt mit schnellen Druckersystemen von Leibinger. Sie kennzeichnen nämlich zuverlässig Aluminiumprodukte mit einem patentierten Code-Aufdruck. Und das bei hohem Tempo ...
(Bild: Leibinger)

Halbfertige Produkte werden heute bekanntlich im Rahmen von internationalen Lieferketten hergestellt, versendet und weiterverarbeitet. Eine der größten Herausforderungen dabei sei es, das Material jedem Schritt der Verarbeitungskette zuordnen zu können. Das wird besonders schwierig, wenn Produkte wie Coils, Rohre, Profile, Bänder oder Schläuche – sprich Halbzeuge – während der Produktion in ihrer Länge oder Breite verändert werden, wie die Experten der Paul Leibinger GmbH festgestellt haben. Bei einer konventionellen Produktion sei es kaum machbar, die Daten jedes Teilstücks exakt zuzuordnen. Das wird jetzt anders.

Alphanumerischer Code sichert Werkstückverfolgung

Das Unternehmen Coil-DNA GmbH, eine 100-Prozent-Tochter der Amag Austria Metall AG hat dieses Problem nämlich erkannt, analysiert und gemeinsam einen patentierten Code entwickelt. Dieser besteht aus 14 eindeutigen alphanumerischen Zeichen, die als Codespur endlos aufgebracht werden und sich niemals wiederholen, wie man erklärt.Wenn diesen Produkt- und Code-Elementen also Daten zugeordnet würden, könnten diese Daten in den folgenden Verarbeitungsschritten abgerufen werden – egal, wie das Halbfertigprodukt geteilt wurde, betont Leibinger. Eine Voraussetzung für den prozesssicheren Einsatz ist ein leistungsstarkes CIJ-Druckersystem, das auch bei hohen Werkstückgeschwindigkeiten mit dem Material-Workflow mithalten kann, wie es weiter heißt. Und so etwas kann Leibinger erfüllen.

Die Hauptrolle spielen leistungsstarke Drucker

Leibinger entwickelte dazu eine spezielle Schnittstellensoftware auf Basis des sogenannten Messaging Protokolls. Die hohe Datenverarbeitungsgeschwindigkeit des Leibinger-JET3up-Druckers erlaube dabei das Bedrucken der mehrere 100 bis 1000 Metern langen Walzprodukte aus Aluminium mit maximal 500 Metern pro Minute. Die flexible Positionierung und einfache Handhabung der Druckköpfe ermöglichten auch das Bedrucken der Walzbänder in der Amag-Produktion. Das klappe an nahezu jeder Breitenposition – auch in mehreren Spuren. Dadurch können an den Längsteilanlagen bis zu acht Spaltbänder einzeln von oben und von unten mit unterschiedlichen Markierungen bedruckt werden, wie Leibinger betont. Selbst im hohen Geschwindigkeitsbereich ist so eine gute Lesbarkeit der verwendeten Dot-Matrix-Schrift gegeben. Außer mit den bei Amag eingesetzten JET3up-Druckern wäre eine Umsetzung ebenfalls mit dem neuen „IQJET“ machbar. Wie das alles funktioniert, demonstrieren Leibinger und Amag in Düsseldorf.

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