In ihrem neuen Stammwerk in Hüttenberg-Rechtenbach realisiert die LK Mechanik + Blechverarbeitung GmbH hochwertige Bauteile und Baugruppen aus Stahl, Edelstahl und Aluminium. Um weitere Prozessoptimierungen umzusetzen, zusätzliche Effizienzpotenziale freizusetzen und die CO2-Bilanz zu verbessern, hat das Unternehmen nun ein umfangreiches Digitalisierungsvorhaben gestartet.
Auswahl von Waschkörben von LK Mechanik, hergestellt für ein flexibles Reinigungssystem zum Einsatz in hochautomatisierten Anlagen zur Teilereinigung mit wässrigen Medien und Lösemitteln.
(Bild: LK Mechanik/ Aaron Kiefer)
Im deutschen Mittelstand durchlaufen derzeit viele Unternehmen einen umfassenden Transformationsprozess, in dessen Mittelpunkt die praktische Umsetzung zahlreicher Maßnahmen der Digitalisierung steht. Auch der Blechverarbeiter LK Mechanik – bekannt als Zulieferer hochwertiger Bauteile und Baugruppen aus Edelstahl, Stahl und Aluminium – geht diesen Weg. Im Zuge der Inbetriebnahme seines neuen Stammwerks im März dieses Jahres hat er ein weit reichendes Digitalisierungsprogramm ausgerollt, dessen positive Effekte nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens langfristig stärken werden, sondern auch zahlreiche Wünsche der Kunden reflektieren. „Viele der anvisierten Digitalisierungsmaßnahmen dienen unseren Zielen, sowohl die Kostentransparenz und die technologische Flexibilität unserer Fertigung erheblich zu verbessern als auch die Kommunikation mit unseren Kunden auf ein neues Level der Zuverlässigkeit und Verbindlichkeit zu heben“, sagt Sebastian Götz. Er stieß im Januar 2022 zu LK Mechanik und führt hier als Betriebsleiter die Regie über das aktuelle Digitalisierungsprogramm des Unternehmens. Zuvor zeichnete er beim Maschinenbauer Trumpf unter anderem verantwortlich für globale Projekte der Automatisierung, des Lean Managements und der Fabrikplanung.
Digitalisierung schafft Mehrwert
Um die ambitionierten Ziele des Digitalisierungsvorhabens möglichst rasch als konkreten Mehrwert anwenden zu können, hat das Management von LK Mechanik mehrere Projekte definiert. Die Schwerpunkte liegen hierbei auf der Optimierung und Modernisierung des laufenden ERP-Systems, der lückenlosen Digitalisierung sämtlicher Maschinendaten sowie der Einführung eines neuen Energiemanagement-Systems und dem Aufbau eines strategischen Innovationsmanagements. „Aus all diesen Projekten werden wir Erkenntnisse gewinnen, die die Effizienz unserer Prozesse verbessern, die Liefertermintreue stabilisieren und die Kommunikation mit unseren Kunden professionalisieren“, sagt Sebastian Götz.
Ein Dreh- und Angelpunkt im Digitalisierungsprogramm des Unternehmens ist aktuell die Vereinheitlichung des ERP-Systems. Denn da die LK Mechanik + Blechverarbeitung GmbH zum Jahreswechsel als neues Unternehmen mit neuem Werk in Hüttenberg-Rechtenbach aus der Zusammenführung der einstigen LOKA GmbH und der zuvor in Heuchelheim angesiedelten LK Mechanik GmbH entstanden ist, hat die Integration der ERP-Systeme beider Firmen zentrale Bedeutung für nahezu alle anderen Aspekte der digitalen Transformation. Sie bildet zudem die Grundlage für die bereits angelaufene Digitalisierung sämtlicher Maschinendaten und deren Visualisierung auf einem Dashboard. Mit der dadurch erzielten Transparenz über alle Zahlen, Daten und Fakten aus der Fertigung und der Montage schafft sich LK Mechanik die Basis für treffsichere Entscheidungen im Rahmen der weiteren Effizienzoptimierung und für das detaillierte Feintuning der kontinuierlichen Verbesserungsprozesse. Darüber freut sich auch Norman Gaster, der seit 1. Februar dieses Jahres als neuer Vertriebsleiter von LK Mechanik agiert. „In meiner Funktion als Vertriebsleiter habe ich direkten Zugriff auf alle Informationen des ERP-Systems. Daraus kann ich beispielsweise maßgebliche Erkenntnisse ableiten für die Kundenkommunikation, für die Ausweitung des Bestandskundengeschäfts und für die konsequente Akquise neuer Zielgruppen“, sagt er.
Klimaneutralität als Ziel definiert
Die Digitalisierung aller Produktionsdaten und der Aufbau eines schlagkräftigen ERP-Systems sieht man bei LK Mechanik auch als wichtige Voraussetzung für ein modernes Innovationsmanagement. Es soll nicht allein bis dato ungenutzte Freiräume sichtbar machen, die zum weiteren Ausbau des Leistungsspektrums genutzt werden können, sondern primär die Kreativität der Mitarbeiter in allen Bereichen des Unternehmens fördern. „Ein leistungsfähiges Innovationsmanagement bringt Menschen in Bewegung, bricht verkrustete Strukturen auf und ist Motivationsbasis für neue Ideen zu Prozessoptimierung, Produktentwicklung, Kundenansprache und vieles andere mehr. Auf diese Weise leistet es einen fundamentalen Beitrag zur Unternehmenssicherung“, betont Norman Gaster.
In letzter Konsequenz kommt LK Mechanik mit seinen Digitalisierungsprojekten auch dem Ziel näher, sich zu einem klimaneutral agierenden Unternehmen zu entwickeln. Denn das Datenmaterial aus der Produktion ermöglicht beispielsweise den Aufbau eines modernen Energiemanagementsystems, in dem alle betrieblichen Energieströme erfasst und analysiert werden. Dabei lassen sich Energiesparpotenziale identifizieren, deren Freisetzung schließlich nicht nur die Wirtschaftlichkeit vieler Prozesse verbessert, sondern auch den CO2-Ausstoß der neuen Fabrik in Hüttenberg-Rechtenbach senkt. Für LK Mechanik ist dies von großer Bedeutung, da die Klimaneutralität zu den erklärten Unternehmenszielen gehört.
Die Ziele des Digitalisierungsprogramm sind sowohl inhaltlich als auch zeitlich überaus ambitioniert – bis Mitte 2024 sollen sie größtenteils abgeschlossen sein. Das Team um Firmenchef Tomas Loh hat aber in den letzten Monaten bereits die Zusammenführung der beiden Vorgänger-Unternehmen und die Inbetriebnahme der neuen Fabrik in Hüttenberg-Rechtenbach bewältigt. Wer beobachten konnte, mit welcher professionellen Souveränität dies alles geschehen ist, der darf erwarten, dass LK Mechanik auch den weiteren Transformationsprozess systematisch und zielorientiert durchlaufen wird.
Stand: 08.12.2025
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