Präzise und saubere Verbindungen
Löten unter Hochvakuum

Ein Gastbeitrag von Lisa Glatt * 4 min Lesedauer

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Unter Hochvakuumbedingungen lassen sich saubere, oxidfreie Lötstellen und konstante Ergebnisse erzielen. Genau hier setzt das Vakuumlötverfahren des Unternehmens iew an: Die Anlagen arbeiten mit präzise abgestimmter Vakuumtechnik von Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions und ermöglichen stabile Prozesse bei minimalem Energieverbrauch sowie geringem Wartungsaufwand.

Vakuumgelötete Messtaster.(Bild:  iew induktive Erwärmungsanlagen)
Vakuumgelötete Messtaster.
(Bild: iew induktive Erwärmungsanlagen)

Für die Entwicklung einer neuen Generation von Vakuumlötanlagen benötigte iew eine zuverlässige Hochvakuumlösung, die sowohl technisch robust als auch wirtschaftlich effizient ist. Gemeinsam mit Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions wurde ein Anlagenkonzept entwickelt, das aus einer Kombination von Turbomolekular-Vakuumpumpe und Vorpumpe besteht. Damit wird ein Endvakuum von bis zu 8×10⁻⁶ hPa (mbar) gewährleistet. Dadurch entstehen reproduzierbare Lötverbindungen selbst bei temperaturempfindlichen Materialien, weil unter diesen nahezu gasfreien Bedingungen Oxidation verhindert, die Wärmeübertragung präzise kontrolliert und die Bauteile mit der Lötlegierung besonders gleichmäßig verbunden werden. Gleichzeitig reduzieren die ölfreien Vakuumpumpen den Wartungsaufwand und verhindern Verunreinigungen im Prozessraum – ein entscheidender Faktor für die hohe Qualität der gefertigten Bauteile.