Fertigungsspektrum erweitert Martin hat in präzises Flachschleifen investiert

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Passscheiben-Spezialist Martin bietet Kunden ab sofort auch NC-Feinschleifen an. Insbesondere für die Hersteller antriebstechnischer Aggregate für die Luftfahrt, die Fördertechnik und die Sicherheitstechnik empfiehlt sich Martin damit als Technologiepartner.

Nachwuchs im Maschinenpark: Investition in eine neue Parallelschleifanlage bei Martin.(Bild:  Pavina Martin)
Nachwuchs im Maschinenpark: Investition in eine neue Parallelschleifanlage bei Martin.
(Bild: Pavina Martin)

Mit seiner jüngsten Investition in eine neue NC-Feinschleifanlage von Lapmaster Wolters spricht Martin besonders Getriebebauer mit erhöhten Qualitätsansprüchen an. Denn dank dieses flexiblen Batchbearbeitungssystems ist das Unternehmen in der Lage, Passscheiben und Distanzelemente mit sehr hoher Genauigkeit sehr wirtschaftlich doppelseitig parallel zu schleifen. „Die hohe Präzision des beidseitig synchronen Materialabtrags dieser innovativen Maschine ermöglicht es uns, bei der Herstellung unserer Ausgleichselemente, Unterlegscheiben und Distanzringe eine optimale Oberflächengüte, exakte Ebenheit und exzellente Planparallelität mit engsten Toleranzen von bis zu 5,0 µm zu realisieren“, berichtet Firmenchef Christoph Martin. Damit erfüllt das Unternehmen Genauigkeitskriterien wie sie insbesondere bei der Konstruktion von Getrieben für die Sicherheits- und Wehrtechnik, von Neben- und Untersetzungsantrieben für die Luftfahrt oder auch für förder- und energietechnische Antriebsaggregate gefordert sind.

Konkret heißt das beispielsweise: Prozesstechnisch kann Martin nun dem Präzisionsstanzen, Laserschneiden und Wasserstrahlschneiden (mit Rauheitswerten von < Ra 3,2) direkt das Parallelschleifen der Distanz- und Ausgleichselemente anschließen. . „Unsere Passscheiben werden als anwendungsgerecht konfigurierte Sets – auch nach Kundenwunsch – zusammengestellt, wertschützend verpackt und sind sofort einsatzfertig“, betont Christoph Martin.

Große Werkstoffauswahl

Abgesehen von der hohen Planparallelität der Passscheiben bietet die neue Feinschleifmaschine einen weiteren verfahrenstechnischen Vorteil: Anstelle magnetischer Werkstückaufnahmen – wie sie vielfach üblich sind – verwendet sie spezielle mechanische Aufnahmebrillen. Das bedeutet praktisch, dass sie sich auch für die Oberflächenbehandlung von Passscheiben aus rostfreien und nicht magnetischen Werkstoffen eignet! „Materialtechnisch betrachtet sind wir hier also maximal flexibel und können beispielsweise auch Distanzscheiben aus Aluminiumlegierungen, nichtrostenden Stahlsorten sowie Messing und Kupfer bearbeiten“, berichtet Christoph Martin.

Die neue Feinschleifmaschine im Technologiepark von Martin ermöglicht eine schnelle, ergonomische Be- und Entladung und bietet dank ihrer ausschwenkbaren oberen Arbeitsscheibe optimalen Zugang zum Arbeitsraum. Sie verfügt über hochpräzise berührungslose Messtechnik, ein hochgenaues pneumatisches Belastungssystem und ist als extrem wartungsarme Systemlösung ausgelegt. Sie gewährleistet eine exakte Temperaturstabilisierung über die gesamte Werkzeugfläche, wird über eine Siemens SPS Steuerung und das Siemens KP1200 Comfortpanel bedient und ist eingebunden in ein Fernwartungssystem. „Nicht zuletzt dank ihrer intuitiven Handhabung, ihrer hohen Prozesssicherheit und ihre niedrigen Betriebskosten fügt sich die neue Parallelschleifmaschine optimal in den Workflow unserer Passscheiben-Produktion ein. Wir erzielen damit ausgezeichnete Bearbeitungsergebnisse und können überaus wirtschaftlich fertigen“, so Christoph Martin.

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