Mazak hat die Entwicklung der neuen 2D-Laserschneidmaschine für das Premiumschneiden von Blech erfolgreich abgeschlossen.
Das ist der jüngste Spross aus der Entwicklungsabteilung von Mazak. Er nennt sich Optiplex 3015 NEO, wobei es sich um eine gut automatisierte 2D-Laserschneidanlage für unterschiedliche Blechmaterialien handelt. Lesen Sie hier, was die Neue alles kann ...
(Bild: Yamazaki Mazak)
Optiplex 3015 NEO heißt die Neue von Mazak. Ihr ganz neuer Schneidkopf des Typs MCT3 und die neuartige CNC namens Mazatrol-Smoothlx seien dabe nur zwei der vielen technischen Alleinstellungsmerkmale. Der große Arbeitsbereich ermöglicht das Schneiden von 1.525 Millimeter × 3.050 Millimeter messenden Blechen, mithilfe eines 15 Kilowatt leistenden Faserlaserresonators. Die, wie der Hersteller betont, einmalige Strahlformungstechnik justiert den Strahldurchmesser automatisch und bündelt die Laserenergie damit optimal, um sehr gute Schneidergebnisse an unterschiedlichsten Materialien und Materialstärken erreichen.
Der Schlüssel zum Erfolg liegt laut Mazak aber in der darin steckenden Automatisierung. Der Schneidkopf verfügt nämlich über intelligente Funktionen, die dem Bediener die Arbeit nun in größerem Maße erleichtern. Dazu gehört etwa der automatische Düsenwechsel, durch den das Laserschneiden produktiver und auch noch die Menge an Hilfsgas reduziert wird. Die automatische Fokuslagenverstellung erlaube vergleichsweise hohe Schnittgeschwindigkeiten. Ebenso automatisch geschieht die Höhenfindung, die Düse und Werkstück auf idealem Abstand hält, wie es weiter heißt.
Noch mehr Automatisierung drückt die Nebenzeiten runter
Durch Automatisierung lässt sich außerdem der Gesamtrüstaufwand im Vergleich zu herkömmlichen Lasermaschinen um 95 Prozent beschleunigen, führt Mazak weiter aus. Darüber hinaus wird der Schneidprozess durch intelligente Schneidfunktionen wie die Flash Cut und die Leistungsrampenfunktion mit Feinregulierung noch einmal verbessert. Mit der Flash-Cut-Funktion wird etwa der Laser ein- und ausgeschaltet, statt, wie sonst, jeweils die einzelnen Achsen zu stoppen. Achsen- und Laserbewegungen würden dabei so synchronisiert, dass deutlich kürzere Schnittzeiten dabei herauskämen. Die Leistungsrampenfunktion mit Feinregulierung passe Laserleistung und Vorschubgeschwindigkeit optimal an, was sowohl bei der geradlinigen als auch bei der Eckenbearbeitung klappe. Dadurch werden Schlackerückstände soweit wie möglich vermieden, ohne dass dies auf Kosten der Schnittgeschwindigkeit geht, wie Mazak erklärt.
Umfangreich ausgerüstet sei der Schneidkopf mit Sensoren, welche die Optiplex 3015 NEO in die Lage versetzten, Einstich und Schneidvorgang genauestens zu überwachen, wodurch Unregelmäßigkeiten und Mängel erkannt würden. Wird beispielsweise Plasma identifiziert, bewirkt die Plasmaerkennungsfunktion eine automatische Justierung der Schnittgeschwindigkeit, damit die Schneidergebnisse und die Kantenqualität nicht leiden. Werden aber Abbrennfehler beim Schneiden von Baustahlblechen mittlerer bis größerer Stärke erkannt, stoppt diese Funktion automatisch den Prozess, um Ausfälle zu vermeiden. Und die Einsticherkennung bekommt mit, wenn der Einstich erfolgreich abgeschlossen ist. Sie startet dann automatisch den Schneidvorgang. Insgesamt reduzieren sich folglich die Nebenzeiten, so Mazak.
Düsenzentrierung in nicht mal einer Minute möglich
Die Optiplex 3015 NEO wurde laut Aussage der Maschinenbauexperten aus Japan dafür konzipiert, dem Bediener die tägliche Arbeit zu erleichtern. Das zeigt sich dann etwa dadurch, dass bevor der eigentliche Schneidprozess beginnt, das Mazak-Smart-System per Kameraduo über dem Arbeitsbereichs Prozessdaten erstellt. Mit dem Ergebnis kann die Blechfläche optimal ausgenutzt werden. Anstehende Arbeiten gingen rascher von der Hand, das ganze Potenzial der Maschine könne ausgeschöpft werden. Der große 21,5-Zoll-Bildschirm der neuen Steuerung Mazatrol-Smoothlx biete dabei eine gute Übersicht über die Teileschachtelung, während die notwendigen Informationen wie Schnittbedingungen oder Düseneinstellungen ganz einfach über den Touchscreen abgerufen werden könnten. Die Programmierung von Teileschachtelung, Schnittüberwachung, Fertigungsplanung und Terminierung der Maschinenwartung sind laut Mazak dabei nur einige von vielen Funktionen, die dem Bediener das Leben erleichtern sollen.
Optional gibt es einen Doppelmonitor, um mehrere Anwendungen gleichzeitig laufen zu lassen. Auch die Zugänglichkeit könne sich sehen lassen. So habe man große Zugangstüren vorn und seitlich in die Maschine integriert, die auch bei beengten Verhältnissen das Be- und Entladung der Maschine kinderleicht werden ließen. Wegen der drehbar gelagerten und in der Neigung verstellbaren Bedieneinheit der CNC könne man sowohl vor der Maschine als auch seitlich dazu stehen. Über den einfach zugänglichen Arbeitsbereich genieße der Anwender dann die direkte Kontrolle über das Material, wobei die Zentrierkamera für die Düse Einstellzeiten unter einer Minute wahr werden ließe.
Stand: 08.12.2025
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