Rohwedder Mechatronik-Hersteller beschließt Dividende und erweitert Automatisierungs-Portfolio
Bermatingen (js) – Die achte ordentliche Hauptversammlung des Automatisierungs- und Mechatronik-Spezialisten Rohwedder AG hat am 29. Juni 2007 die Ausschüttung einer Dividende in Höhe
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Bermatingen (js) – Die achte ordentliche Hauptversammlung des Automatisierungs- und Mechatronik-Spezialisten Rohwedder AG hat am 29. Juni 2007 die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,25 Euro je dividendenberechtigter Aktie beschlossen. Auch bei den weiteren Tagesordnungspunkten wurde mit sehr großer Mehrheit den Vorschlägen der Verwaltung gefolgt. Die Hauptversammlung besuchten rund 130 Aktionäre; rund 66% des Grundkapitals waren vertreten.
In seiner Rede führte der Vorstandsvorsitzende Joachim Rohwedder aus, mit welch verschärften rechtlichen Rahmenbedingungen der Rohwedder-Konzern im operativen Geschäft konfrontiert wird. So verlagern insbesondere die Kunden aus der Automotive-Industrie das Risiko höherer Aufwendungen bei technologisch komplexen Projekten zunehmend auf ihre Zulieferer – also auch auf den Rohwedder Konzern.
Um dieser Herausforderung zu begegnen, werden nach Aussagen von Joachim Rohwedder verschiedene Gegenmaßnahmen ergriffen. Außer der Konzentration auf weitere Branchen wie Medical und die General Industry gehört dazu auch der Fokus auf Wiederholaufträge. Auf diese Weise kann über den nochmaligen Einsatz bereits einmal realisierter Technologien eine höhere Profitabilität generiert werden.
Mimot und Jot ergänzen das Technologie-Portfolio
In der Rohwedder-Division Electronics Production Solutions (EPS) war der Wegfall des Kunden BenQ im vergangenen Geschäftsjahr ein deutlicher Einschnitt. Hier haben Vorstand und Aufsichtsrat mit dem Beschluss, Mimot und Jot Automation zu erwerben, effektiv dem Rückgang der Geschäftstätigkeit entgegen gewirkt. Durch die beiden Akquisitionen, deren Technologien sich nicht mit dem Rohwedder-Standort Radolfzell überschneiden, bietet der Konzern jetzt den kompletten Bearbeitungsprozess für die Elektronikindustrie an - von der Frontend- bis zur Backend-Automatisierung.
Die Ergänzungen des Rohwedder-Leistungsspektrums führen nach Aussagen des Vorstands zu mehreren Vorteilen: So könnten speziell die Jot-Produkte optimal in die Automatisierungslösungen des Standorts Radolfzell integriert werden, die dann zu noch wettbewerbsfähigeren Preisen verkauft werden.
Auch die Internationalisierung durch den Zukauf von Jot Automation mit Vertretungen in elf Ländern sei von immensem Wert für den Rohwedder-Konzern. In Wachstumsmärkten, wie Nord- und Osteuropa oder Indien, könne das Unternehmen die Standorte übergreifend für die beiden Rohwedder-Divisionen MPS und EPS nutzen.
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