Nibbelhandwerk

Millimeterdicke Blechaltlasten zu handlichen Streifen nibbeln

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Keine Rauch- und Geruchsbelästigung

Ein wichtiges Argument für den Nibbler ist für die Tankprofis, dass man damit rauch- und geruchsfrei schneiden kann. Denn kleine Tanks stehen oft in Kellern von Privathäusern, von wo aus der Gestank direkt in Wohnräume ziehen würde. Bei mittleren und großen Tanks gibt es ein anderes Problem: Sie sind oft in bestehende Keller eingebaut. Das bedeutet, dass sie beim Einbau vor Ort verschweißt wurden, um den Raum maximal auszunutzen. Rund um so einen Tank bleiben deshalb nur die vorgeschriebenen 40 Zentimeter Platz – und das oft ohne Lüftung. Der bei Trennverfahren wie dem Schneidbrennen entstehende starke Rauch würde es unmöglich machen, Belüftungsvorschriften einzuhalten, merken die Jehle-Experten an. Und selbst wenn es ginge, ist die Arbeit mehr als unangenehm. Dabei bringen auch die dann nötigen Atemgeräte nicht viel Positives ins Spiel. Beim Nibbeln tritt das Problem erst gar nicht in Erscheinung.

Sicheres, bequemes Blechschneiden bei engen Verhältnissen

Diese Nibbelwerkzeuge sind zwar nicht gerade leise, vermeiden aber definitiv Verletzungen, heißt es weiter. Beim Einsatz von Winkelschleifern sieht das anders aus: Der Funkenflug ist enorm unangenehm und brandgefährlich. Und ein Scheibenbruch komme zwar nicht oft vor, ist dann aber sehr gefährlich für den Handwerker.

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Weil die Tankprofis oft stundenlang in beengten Räumen arbeiten, mögen sie handliche und ergonomisch konzipierte Werkzeuge. Die 8 Kilogramm des Trutool N 700 sind für die Tankprofis deshalb absolut im Rahmen des Erträglichen. Dabei schätzen sie die geringen Störkonturen ebenso wie die Möglichkeit, auch kleine Radien bis lediglich 140 Millimeter zu schneiden. Stellt der Anwender den verstellbaren Griff richtig ein, lässt sich der Nibbler sauber führen, so dass er sich schnell und leicht durch das Material knabbert. Dabei hilft auch, dass der Matrizenträger auf Flexibilität getrimmt ist. So lässt er sich etwa mit einer Hand verstellen und in vier Schneidrichtungen drehen. Der Nibbler kann dann bedarfsgerecht nach links, rechts vor oder zurück geführt werden.

Konstante Knabberkraft durch rechtzeitigen Stempelwechsel

Für weniger erfahrene Kollegen hat Schwarz als Profi noch einen Tipp abzugeben: „Der Stempel muss immer scharf sein! Wer ihn nicht rechtzeitig austauscht beziehungsweise nachschleift, kommt deutlich langsamer durchs Blech.“ Dazu kommt, dass die Matrize stärker verschleißt. Er spüre es sofort, wenn die Maschine nicht mehr sauber durchziehe. Wer neu in dem Geschäft ist, und das noch nicht im Gefühl habe, sollte als Daumenwert etwa einen halben Tag Dauereinsatz rechnen. Dann ist der Stempel meist fällig, so die Erfahrung von Schwarz. In nur 2 oder 3 Minuten ist der Stempel ausgetauscht, heißt es. Gelöst wird er per Innensechskant-Schlüssel am Werkzeugkopf. Man schraubt den alten Stempel aus, den neuen ein und zieht den Werkzeugkopf wieder an, um weiter arbeiten zu können. Der stumpfe Stempel kann nachgeschliffen werden.

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