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Mit neuer Entwicklungsmethode schneller zu besseren Tiefziehwerkzeugen

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Finite-Elemente-Methode als Grundlage der Simulation

Die Isko-Ingenieure nutzen für ihre Analyse die für Tiefziehsimulationen übliche Finite-Elemente-Methode (FEM), wobei ein Bauteil in endlich viele Elemente zerlegt werden kann, die die Geometrie und das Material des Objekts abbilden. Für die effektive Analyse großer Modelle verwenden sie die sogenannte Substrukturtechnik. Die Gesamtstruktur eines Werkzeugs wird so auf seine Wirkflächen, Kontaktflächen und Lagerknoten reduziert.

Durch die Substrukturtechnik wird es erst möglich, die Elastizität des Werkzeugs in die Berechnung einfließen zu lassen. Denn so verringert sich die Analysezeit erheblich und auch der Speicherbedarf sinkt. Die Isko-Untersuchungen haben ergeben, dass durch die Verwendung der Substrukturtechnik der Rechenaufwand um über 90% verringert werden kann. Die Speichereinsparung beträgt bis zu 95% (Bild 4).

Mit dieser Technik sind die Ingenieure in der Lage, sinnvolle Antwortzeiten in der Werkzeugentwicklung, also der Tiefziehsimulation mit Berücksichtigung der Werkzeugelastizitäten, anzubieten. Nach der Testphase in diesem Sommer wird die Isko Engineers AG die neue Berechnungs- und Simulationsmethode dem Markt anbieten.

Michael Probst ist Vorstandsmitglied der Isko Engineers AG in München.

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