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Wer die Branche kennt, wird auf Anhieb erst einmal staunen, mit welcher geballten Blechtechnik hier gearbeitet wird. Bei der Auswahl seiner Maschinen – von denen immer die neuesten Typen in den großen Fertigungshallen stehen – setzt Brunner konsequent auf die Marktführer mit den Farben Blau-Weiß und Rot-Schwarz. Damit ist er für alle Fertigungsmöglichkeiten bestens gerüstet.
Die Servotechnik im Pressenbau überzeugte den Blechbearbeiter
„Ein Thema“, sagt er, „mit dem ich mich in den letzten Jahren besonders auseinandergesetzt habe, das war die Servotechnik.“ Nach intensiver Informationsbeschaffung und eingehender Beschäftigung mit diesem Thema war sich Brunner sicher, dass dies auch ein Stück Zukunft für seine Blechbearbeitung bedeutet. Zu jener Zeit, im Jahr 2008, war Brunner auch Gast bei Amada in Japan. Dort hatte er die erste Begegnung mit einer servoelektrischen Presse der SDE-Serie.
„In Deutschland, oder weiter gefasst in Europa, gab es zu diesem Zeitpunkt eine Servopresse in dieser Größenordnung noch nicht“, weiß Brunner zu erzählen. Die hat er sich intensiv angeschaut und ließ sie sich auch vorführen. „Dabei haben mich die Technik und die Möglichkeiten die man mit dieser Maschine hat, so fasziniert, dass ich beschloss in diese Anlage zu investieren“, verrät Brunner.
Servorpesse überzeugt mit Schnelligkeit, Flexibilität und Energieeffizienz
Überzeugt haben vor allem die Schnelligkeit, die Flexibilität und die besondere Energieeffizienz dieser Maschine. Im Vergleich mit mechanischen und hydraulischen Pressen sind die Wartungskosten einschließlich der Stillstandszeiten bei der Servopresse wesentlich geringer.
Seit ein paar Monaten steht in der Produktion in Altheim die neue SDE-Presse von Amada. Entschieden hat sich Brunner für den Typ 2025 ES mit 200 t Presskraft (die Pressen stehen mit Presskräften von 800 bis 3000 kN zur Verfügung). Diese Presse zeigt sich denn auch als Multitalent, mit dem man pressen, tiefziehen, biegen, prägen und stanzen kann. Zu den niedrigeren Energiekosten gesellen sich noch die zwei- bis vierfach höheren Standzeiten der Werkzeuge.
„Das Geniale an dieser Presse ist“, so Brunner, „dass man durch die frei programmierbaren Prozessabläufe bis zu 30% weniger Presskraft benötigt.“ Das bedeutet, dass Folgeverbund-Werkzeuge, je nach Bauteil, mit weniger Fertigungsschritten auskommen, somit kleiner gebaut werden können und somit noch einmal einen Kostensenkungseffekt bedeuten.
Servoelektrische Presse mit ölfreiem, hochdynamischem und drehmomentstarkem Antrieb
Der Schlüssel zum Erfolg mit einer SDE-Presse ist vor allem im ölfreien, hochdynamischen und drehmomentstarken Servoantrieb zu sehen. Das ist es, was die Presse für mittelständische und kleine Blechverarbeiter und für oft wechselnde Bauteile interessant macht. Durch die zahlreichen Fertigungsoperationen, die diese Pressen bieten, können sie ihre Vorteile voll ausspielen.
Da ist sich auch Brunner sicher. „Wir müssen uns tagtäglich überlegen, wie wir in Deutschland wettbewerbssicher produzieren können. Eine Lösung dafür ist die Amada-SDE-Pressentechnik.“
Der agile Geschäftsmann sorgt dafür, dass er sich auch in Zukunft am Markt behaupten kann. Dafür hat er schon die nächste Investition in Gang gebracht, über die wir vielleicht in einer der nächsten Blechnet-Ausgaben berichten dürfen.
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