Anbieter zum Thema
Außerdem verbessert sich je nach Stanzteil die Ausbringungsleistung, weil sich durch den variablen Kurvenverlauf ohne Veränderungen am Werkzeug auch die Hubzahlen deutlich steigern lassen. Wie dieser Leistungssprung konkret aussieht, verdeutlicht das Beispiel eines Einhängeblechs, das Kortenbach für einen Automobilzulieferer fertigt.
Servo-Direkt-Presse macht Produktion flexibel
Die Schuler-Servopresse bietet Anwendern ein Höchstmaß an Variabilität. Gerade kleinere und mittlere Unternehmen, die ganz unterschiedliche Bauteile in unterschiedlichen Stückzahlen auf einer Anlage produzieren wollen, profitieren von diesen Möglichkeiten. Denn der Hub ist im Pendelhubbetrieb frei programmierbar.
Ebenfalls wichtig für viele Betriebe ist, dass schon bei einer Hubzahl von eins eine Servopresse das volle Arbeitsvermögen erreichen kann. Einem Einsatz als Try-out-Presse steht deshalb nichts im Wege.
Monoblock-Bauweise der Servo-Direkt-Presse erlaubt schnellen Werkzeugwechsel
Dass die Monoblock-Bauweise zudem schnelle Werkzeugwechsel möglich macht, passt ebenfalls in das Bild einer hochflexiblen Anlage. Die Entscheidung für die Anschaffung einer Servopresse lag bei Kortenbach nahe. Als Auftragsfertiger benötigt das Unternehmen eine sehr flexible Anlage, um für das große Bauteilspektrum von Stanz- und Tiefziehteilen immer die optimalen Fertigungsparameter zu finden.
Sichergestellt wird die hohe Ausbringungsleistung der neuen Anlage auch durch die von Schuler gelieferte Automationslösung. Der Walzenvorschub mit zwei Vorschubwalzen arbeitet mit einer Systemgenauigkeit von nur 0,05 mm (Bild 3).
Stanzversuche stellten die optimale Einarbeitung der Presse sicher
Eine Bandbreite von 200 bis 350 mm wird in einer Vorschubzeit von 0,42 s 180 mm vorwärtsbewegt. Die hochgenaue Vorschubleistung ist dabei optimal an die Leistungsfähigkeit der Servopresse angepasst.
Dass auch kleinere und mittlere Betriebe bei Einrichtung und Betrieb einer Anlage durch den Schuler-Service profitieren, war Kortenbach wichtig. So hat Schuler bereits im Vorfeld mit Stanzversuchen die optimale Einarbeitung der Anlage sichergestellt und es fand ein reger Austausch mit den Experten von Kortenbach über die verschiedenen Anwendungen statt, der auch im After-Sales-Geschäft gepflegt wird.
Dipl.-Ing. Olaf Pinkenburg ist Projektleiter bei der Schuler AG in Göppingen.
(ID:331177)