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- Höchste Dynamik: Der kurze Antriebsstrang der Presse ermöglicht hohe Beschleunigungswerte. Die Vorteile, die daraus gezogen werden können, sind individuelle Stößelbewegungskurven oder auch Rastzeiten, die optimal an die Erfordernisse des Werkzeuges angepasst werden können. Bei einem beispielsweise von der Werkzeugüberwachung ausgelösten Halt der Anlage werden nur sehr kurze Anhaltewege benötigt, die maßgeblich zur Schonung des Werkzeuges im Fehlerfall beitragen. Die Antriebssteuerung gibt dem Anwender erstmalig die Chance, Bewegungen weg- oder kraftabhängig auszuführen. Die Möglichkeit, präzise und schnell wechselnde Kräfte während der Umformoperation zu erzeugen, eröffnet ein neues Feld in der Werkzeugtechnik, die in Zukunft noch weitere Potenziale aufzeigen wird. Die Veränderung der Beschleunigung und der Drehgeschwindigkeit der Antriebe erzeugt eine große Vielfalt von Stößelbewegungsfunktionen. Eine Anpassung an die Werkzeugerfordernisse wird damit möglich. Schwingende Kräfte, frei wählbare Rastzeiten in jeder Position oder spezielle Bewegungsformen wie mehrmalige, kurze Vor- und Rückhübe in einem Zyklus stellen nur einige Beispiele dar. Erstmalig passt sich eine mechanische Presse mit hoher Präzision an die Bedürfnisse der Werkzeugtechnologie an.
- Eliminierung von Schnittschlägen: Die schnelle Reaktion des Antriebes auf Lastwechsel im Werkzeug führt dazu, dass Schnittschläge durch die Antriebsregelung so stark abgedämpft werden, dass sie nicht mehr spürbar sind. Dieses konnte bei verschiedenen Veranstaltungen eindrucksvoll an Stählen mit unterschiedlicher Dicke und Festigkeit mit einem einfachen Flachschnitt-Lochwerkzeug demonstriert werden.
- Präzision: Die Stößelpositionsregelung gewährleistet äußerst geringe Lageabweichungen. Völlig unabhängig von Größe oder Schwerpunkt der Kraft ist eine nie vorher erreichbare Präzision möglich. Die Antriebsachsen regeln individuell. Je nach Anzahl und Position der Druckpunkte ist eine ein- beziehungsweise zweidimensionale Stößelparallelitätsregelung möglich. Die noch übliche Methode, außermittige Kräfte über Federn im Werkzeug auszugleichen, entfällt, wodurch die erforderlichen Presskräfte reduziert werden.
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