Teilereinigung

Nachhaltig säubern mit gebündeltem Licht

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Laser entfernen auch stärkere Verschmutzungen prozesssicher

Die erzielbare Flächenrate beträgt bei Einsatz eines kleinen Low-Power-Systems bis zu 10 cm²/s. Das Laserverfahren funktioniert jedoch nur auf Flächen, die geometrisch erreichbar sind. Möglich ist auch eine kombinierte Reinigung mit Abblasen/Cross-Jet. So lassen sich auch punktuelle oder stärkere Verschmutzungen prozesssicher entfernen. Anwendbar ist die Technik auf unterschiedlichen Werkstoffen bis hin zu Grauguss oder Schmiedstählen. Neben der Entfettung ist auch eine Kohlenstoffverarmung und ein Oxidschichtabtrag erzielbar.

Die Investition in ein Clean-Lasersystem ist je nach Ausführung geringer als in ein chemisches Multibad (alkalische Reinigung mit Passivierung). Hinzu kommt, dass die Systeme wartungsfrei und langlebig sind. Die laufenden Kosten liegen beim Laserreinigen pro Teil bei circa einem Cent. Neben den monetären Einsparungen lassen sich durch die Reinigung mit Licht natürliche Ressourcen nachhaltig schonen.

Qualität oft höher als mit herkömmlichen Verfahren

Das Clean-Laserverfahren eignet sich unter anderem auch zum Entlacken und Entschichten sowie zum Klebe- und Lackiervorbehandeln. Ein wesentlicher Vorteil liegt dabei darin, dass große Mengen an Strahlmitteln eingespart werden. Zudem lassen sich bei vielen Anwendungen Qualitäten erzielen, die mit herkömmlichen Verfahren nicht möglich wären. Ein wesentlicher Vorteil der Lasertechnik ist die präzise Reinigung partieller Bereiche. Es müssen nur die Bereiche gereinigt werden, die tatsächlich benötigt werden. Das spart wiederum Medien und Flächen.

Das präzise und kompakte Lasersystem lässt sich prinzipiell an jeder beliebigen Stelle in die Prozesskette integrieren. Die selektive Reinigung macht ein Nachkonservieren überflüssig. Durch die Reflexion des Laserstrahls auf metallischen Oberflächen begrenzt sich das Verfahren selbst. Vor allem bei der Reinigung von metallischen Formen und Werkzeugen mit organischen Verschmutzungen ist dies ein großer Vorteil, beispielsweise bei Formen für die Herstellung von CFK- oder Elastomer-Bauteilen.

Plasmasensor ermittelt optimale Reinigungsintensität

Um eine hohe Sicherheit in automatisierten Prozessen zu erzielen, hat Clean-Laser ein einfaches und sehr robustes Messsystem entwickelt, mit dem es möglich ist, die beim Reinigen ausgelöste Wirkung auf die Materialoberfläche beziehungsweise Schmutzschicht zu ermitteln. Durch den Einsatz eines Plasmasensors lässt sich die optimale Reinigungsintensität auf einer Bearbeitungsfläche nachverfolgen und damit ohne Eingriff in den Reinigungsprozess eine 100-prozentige inline-basierte Teileüberwachung und Qualitätsprüfung durchführen.

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