Solidworks World 2014

Neuer Objet-Drucker soll Revolution beim 3D-Druck einleiten

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Als Zielmärkte sieht der Hersteller prinzipiell jede Branche, doch am wichtigsten seien Hochschulen, die Unterhaltungs- und Consumer-Electronic-Branche sowie Sport. Interessant wird es auch für industrielle Anwendungen, denn mit den Objet-Druckern lassen sich Spritzgussformen erstellen, die aufgrund der hohen Genauigkeit der Drucktechnik nicht mehr nachbearbeitet werden müssen. Joe Hiemenz: „Man erstellt die Form in einem Tag und kann bereits am nächsten Tag mit dem Spritzgießen beginnen.“ Vielleicht wird dann die Ankündigung von Jon Cobb, Marketing Manager bei Stratasys wahr: „Mit unserem Produkt leiten wir eine Revolution im 3D-Druck ein.“

3D-Druck ist Teil der Veränderung in der Fertigung

Den derzeitigen Hype um 3D-Drucker und additive Fertigung beobachtet auch Dassault Systèmes, denn schließlich liefern die 3D-Modelle aus Solidworks oder anderer 3D-CAD-Software die Basis für die additiv gefertigten Bauteile. „Die Welt der Fertigung verändert sich und 3D-Druck ist hierbei ein großer Schritt“, so Bernard Charlès, CEO und Präsident von Dassault Systèmes, während der Eröffnung der Solidworks.World 2014.

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Wie Stratasys wartet auch der CAD-Software-Hersteller mit Neuheiten auf der Veranstaltung auf. CEO Bertrand Sicot, der durch die Eröffnung führte, machte neugierig auf zwei neue Produkte: Mit Solidworks Inspection lassen sich auf einfache Weise Prüfmarken hinzufügen sowie automatisiert Prüfberichte und die Dokumentation für die Erstmusterprüfung erstellen. Außerdem hilft die neue Software bei der Einhaltung von DIN EN 9102 und APQP (Advanced Product Quality Planning) insbesondere in der Luft-und Raumfahrttechnik, der Medizintechnik sowie der Automobil- und Fertigungsindustrie.

Solidworks Mechanical Conceptual hingegen wird für die Entwurfphase eines Projekts zur Verfügung stehen. Zusammen mit der Community-Plattform Collaborative Sharing können dort alle an der Konstruktion beteiligten Personen, also auch mehrere Konstrukteure oder der Kunde, am Entwurf arbeiten und die Änderungen in einer Cloud-Umgebung veröffentlichen. Laut Aaron Kelly, Vice President User Experience bei Solidworks, sollen auf diese Weise Konstrukteure in Zukunft zusammenarbeiten. Beide Neuheiten werden ab April 2014 verfügbar sein.

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