Jetzt ist es klar! Das ist der neue Porsche-Chef namens Michael Leiters

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Der bisherige Porsche-Chef Oliver Blume will sich nur noch der Konzernmutter Volkswagen widmen, heißt es. Der ehemalige McLaren-Chef Michael Leiters übernimmt die Zügel.

Michael Leiters heißt der Neue, der bei Porsche nach Oliver Blume das Lenkrad in die Hände nehmen wird ...(Bild:  dpa)
Michael Leiters heißt der Neue, der bei Porsche nach Oliver Blume das Lenkrad in die Hände nehmen wird ...
(Bild: dpa)

Der Top-Manager Oliver Blume tritt als Vorstandsvorsitzender des Sportwagenbauers Porsche ab. Sein Nachfolger wird, wie jetzt informiert wird, der frühere McLaren-Chef Michael Leiters. Der 54-Jährige nimmt seine Arbeit demnach zum 1. Januar 2026 auf. Porsche-Aufsichtsratschef Wolfgang Porsche betonte dabei Leiters' jahrzehntelange Erfahrung in der Autoindustrie. Leiters selbst sprach von einem fantastischen Unternehmen mit wahrlich ikonischen Sportwagen. Leiters, der bei Porsche nicht unbekannt ist, freut sich auf die neue Aufgabe, muss aber auch als Krisenmanager fungieren.

Nach MacLaren kommt Porsche unter seine Fittiche

Er war 13 Jahre bei Porsche und kam zu den Schwaben in der Ära von Wendelin Wiedeking, dessen Assistent er war. Er galt manchen auch als sein „Ausputzer“. Die Eigentümerfamilien Porsche und Piëch kennen den promovierten Maschinenbauer gut, heißt es weiter, weshalb Leiters ihr Vertrauen genießt. Leiters hatte sich beim Sportwagenbauer Porsche nach und nach hochgearbeitet. Der jetzige Blume-Nachfolger verließ den Sportwagenbauer in der Zeit, als Matthias Müller an der Spitze der Schwaben stand. Danach wurde er zunächst Technikchef bei Ferrari, bevor er zu McLaren wechselte. Leiters gilt als analytischer und strategisch denkender Manager, der ein Fan des Leichtbaus ist. Bei den Porsche-Modellen Cayenne und Macan hat er mitgewirkt.

Das hat der Neue bei Porsche vor dem Spoiler

Aufgaben gibt es bei Porsche für Leiters genug, heißt es. Denn aus dem erfolgsverwöhnten Sportwagenbauer ist ein Unternehmen im Krisenmodus geworden. Der Absatz – vor allem in China – ließ zuletzt zu wünschen übrig. Derzeit belasten natürlich auch die US-Einfuhrzölle das Geschäft. Wegen des schleppenden Wandels zur E-Mobilität musste Porsche auch seine E-Strategie ändern, weshalb man wieder mehr auf Verbrenner und Hybrid-Antriebe setzen wird. Doch dieser Schwenk kosten Milliarden. Der Porsche-Gewinn rauschte nicht zuletzt in den Keller. Der Konzernüberschuss von Januar bis Juni lag bei 718 Millionen Euro. Das waren 71 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Deshalb plant Porsche, in der Region Stuttgart rund 1.900 Stellen zu streichen. Ein weiteres Sparprogramm soll in den kommenden Wochen verhandelt werden. Dabei dürfte nach Informationen, die der dpa vorliegen, außer zusätzlichen Stellenstreichungen auch die Jobsicherung zur Debatte stehen.

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