„Pay per Part“ Nicht die Maschine kaufen, sondern die Nutzung „mieten“

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Seit rund einem Jahr bietet Trumpf Blechbearbeitern das digitale Geschäftsmodell „Pay per Part“ für den Laservollautomaten Tru Laser Center 7030 an. Das Geschäftsmodell hilft Anwendern, den Fachkräftemangel zu kompensieren und spart Geld, da nicht in eine Maschine investiert werden muss.

Pay per Part: Mit dem neuen Geschäftsmodell von Trumpf bezahlen Kunden nur die reine Maschinennutzung.(Bild:  Trumpf)
Pay per Part: Mit dem neuen Geschäftsmodell von Trumpf bezahlen Kunden nur die reine Maschinennutzung.
(Bild: Trumpf)

Mitarbeitermangel, Kostendruck aus dem Ausland und steigende Material- und Energiepreise stellen Unternehmen aus der Blechbearbeitung vor Herausforderungen – allen voran den Mittelstand. Innovative Geschäftsmodelle helfen Unternehmen, sich zukunftsfähig aufzustellen. Trumpf hat vor rund einem Jahr das Geschäftsmodell „Pay per Part“ für den Laservollautomaten Tru Laser Center 7030 auf den Markt gebracht. Kunden gehört die Maschine dabei nicht, sie nutzen sie nur. Vom Standort in Neukirch steuern die Experten von Trumpf die Maschinen – auch am Wochenende und nachts. So können Unternehmen mit wenig Mitarbeitern Nacht- und Wochenendschichten mannlos fahren. Und es bietet sich noch ein Vorteil: Kommt es zu einem Maschinenausfall, reagiert Trumpf unmittelbar. Der Kunde bezahlt bei Pay per Part nur für die gefertigten Teile. Fällt die Maschine aus, erhält Trumpf diese Information sofort und kümmert sich sozusagen im eigenen Interesse mit maximaler Geschwindigkeit um die Lösung. Die Idee dabei ist, dass die Maschine einen kompletten Lebenszyklus beim zufriedenen Kunden verbleibt.

„Wir können die Tru Laser Center 7030 aus der Ferne bedienen und dank der Maschinendaten die Effizienz der Fertigung verbessern. Das verschafft den Anwendern Wettbewerbsvorteile“, sagt Thomas Schneider, CTO bei Trumpf Werkzeugmaschinen.

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Dem Fachkräftemangel entgegen wirken

Das mittelständische Familienunternehmen Reiff Umformtechnik aus Leipheim gehört zu den ersten Anwendern von Pay per Part. Dank des Geschäftsmodells konnte der Betrieb die Produktivität der Tru Laser Center 7030 um mehr als 50 Prozent erhöhen.

„Wir haben eine hohe Auftragslage, aber zu wenig Personal, um unsere Maschinen auszulasten. Pay per Part hilft uns, die Maschinenverfügbarkeit zu steigern und unsere Produktionsabläufe zu verbessern“, so Reiff. Außerdem ermögliche das Modell dem Unternehmen, innovative Technologien einzusetzen, obwohl das Personal für die Programmierung und Bedienung der Lösung fehle, so Reiff.

Aufmerksam geworden ist Reiff schon recht schnell auf dieses Angebot von Trumpf. „Wir sahen uns immer der Situation gegenüber gestellt, dass wir Investitionen in neuen Maschinen mit neuster Technologie gescheut haben, weil wir die Facharbeiter für die Bedienung nur sehr schwer bis gar nicht finden können. Wir haben hier den Mut aufgebracht und haben uns aufgeschlossen mit neuen Gedanken wie eben diesem Geschäftsmodell auseinander gesetzt. Unser Fazit nach zwei Jahren: Die Produktivität und Prozesssicherheit hat sich deutlich erhöht, weil wir mit Trumpf einen starken Partner an unserer Seite haben. Wir würden die Entscheidung heute sofort wieder treffen, wir werden Pay per Parts weiter nutzen. Der Fachkräftemangel wird sich schließlich eher noch verschärfen in Zukunft.“

Schneider ergänzt dazu: „Bei Pay per Part können Unternehmen ihre Maschinen durchlaufen lassen, ohne neue Mitarbeiter einzustellen. Auch kleine Stückzahlen lassen sich auf diese Weise automatisiert und wirtschaftlich fertigen, sofern die zuvor vereinbarte Mindestauslastung nicht unterschritten wird.“

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