N+P präsentiert im Rahmen der Intec in Leipzig vom 7. bis 10 März verschiedene Szenarien zur durchgängigen Digitalisierung in der Fertigung. Hier ein Überblick.
N+P Informationssysteme wird Aussteller auf der Intec 2023 in Leipzig sein. Wie es heißt, macht das Unternehmen den Stand zu einer digitalen Fabrik. Mit dabei sind auch 3D-Drucker des Kooperationspartners Formlabs. Auch digitale Zwillinge spielen dabei eine wichtige Rolle.
(Bild: N+P)
Die N+P Informationssysteme GmbH präsentiert sich auf der Intec in Leipzig. Gleich auf zwei Messeständen können sich Besucher über verschiedene Digitalisierungsstrategien informieren. Am Hauptstand in der Halle 2 am Stand B15 steht vor allem die digitale Fabrik im Fokus. 3D-Drucker von Formlabs produzieren dann live, betont der Aussteller. Parallel würden der laufende Betrieb im digitalen Zwilling überwacht, Sensorwerte in Echtzeit abgebildet und „intelligentes“ Energiemonitoring betrieben. Am Nachbarstand mit der Nummer A18 werden gemeinsam mit der Open Mind Technologies AG CAM-Automatisierungsmöglichkeiten vorgestellt, wie es weiter heißt.
Das Ganze Know-how an Digitalisierungsstrategien
Das N+P-Team präsentiert in Leipzig sein gesamtes Know-how mit dem Datenflüsse – die Basis von Digitalisierungsstrategien – bereichsübergreifend und durchgängig in der Fertigungsindustrie unterwegs sein können. In unterschiedlichen Szenarien werde dabei demonstriert, wie über verschiedene Kern-IT-Systeme entlang der Wertschöpfungskette von der Konstruktion (CAD) über Fertigung (CAM), Planung (ERP) und Steuerung (MES) bis hin zum Datenmanagement (PDM/PLM) sowie dem Finanz- und Rechnungswesen (F+R) Prozesse vereinfacht, beschleunigt und automatisiert werden könnten. Gleichzeitig steigt nach Aussage von N+P die Datentransparenz. Auswertungen könnten per Knopfdruck generiert werden.
N+P kooperiert mit Formlabs zugunsten der Intec-Besucher
Durch die Kooperation mit Formlabs stehen außerdem mehrere 3D-Drucker zur Verfügung, welche dort im Einsatz sind. Sie dienen dabei auch als digitalisiertes Datenmodell für unterschiedliche Demonstrationszwecke. Mithilfe der 3D-Drucker wird etwa das Ineinandergreifen der IT-Systeme von der Konstruktion über das Datenmanagement bis hin zum ERP veranschaulicht. Wie sich ein lückenloses Produktdaten- und Dokumentenmanagement daran anschließt, ist ein weiterer Gegenstand der Intec-Präsentation, wie es weiter heißt. Die beim Drucken entstehenden Betriebs-, Maschinen- und Prozessdaten werden im von N+P selbst entwickelten MES-System Nupmes erfasst und stehen damit zusätzlich im ERP-System als Basis für das verlässliche Produktionscontrolling und transparente Fertigungsabläufe zur Verfügung, so N+P.
Digitaler Zwilling ermöglicht Energiemonitoring im Shopfloor
Angesichts der Auswirkungen des Klimawandels, aber auch wegen der momentanen Preisentwicklungen aufgrund weltweiter Konflikte, werde der ressourcenschonende Umgang mit Energieträgern zur entscheidenden Herausforderung für produzierende Unternehmen, prognostiziert N+P. Deshalb zeigt der Intec-Aussteller eine Möglichkeit, die auf Basis der N+P-Plattform entwickelt wurde, um damit Energiedaten im digitalen Fabrikmodell zu erfassen, abzubilden und auszuwerten. Auf der Messe wird der Hauptstand inklusive der produzierenden 3D-Drucker dabei als digitaler Zwilling abgebildet. Durch die Erfassung von IoT-Sensordaten werden auf einem Dashboard den aktuellen Stromverbrauch der einzelnen Drucker dargestellt. Die Auswertung von Momentanverbräuchen sei ebenso möglich, wie die Analyse von Verlaufsdaten nach Tag, Woche und Monat. So identifiziert man Lastspitzen. Unregelmäßigkeiten würden transparent und Einsparpotenziale aufgedeckt. Im Ergebnis führt das zu einer spürbaren Kostensenkung, welche die Basis bildet, um Nachweispflichten im Produktionsprozess nachzukommen.
Plattform bildet digitale Zwillinge von smarten Systemen ab
Die Intec nimmt N+P außerdem zum Anlass, seine selbst entwickelte Plattform zur Abbildung von digitalen Zwillingen zu präsentieren. Mithilfe dieser N+P-Plattform werden Unternehmen befähigt, ihre Produkte smart zu machen und so jederzeit und von überall her Informationen zu den ausgelieferten Maschinen – in diesem Fall von 3D-Druckern – darzustellen. Das Ziel ist ein 360°-Blick auf Objekte und relevante Prozesse, um alle verfügbaren Daten für eine schnelle und fundierte Überwachung der Anlagen zentral zu bündeln. Daraus ließen sich dann unternehmensrelevante Entscheidungen ableiten. Die Anwendungsszenarien reichten dabei vom Geo-Tracking von Maschinen über das Condition Monitoring im digitalen Zwilling bis hin zum Monitoring des Lebenszyklus von Verschleißteilen und der Anomalieerkennung im laufenden Betrieb. Durch das Abgreifen von IoT-Daten an den Formlabs-Druckern auf dem N+P-Messestand werden etwa Füllstände von Verbrauchsmaterialien, Temperaturen im Produktionsverlauf, Druckzeiten und verschiedene Stufen mit Blick auf Produktion, Wartung und Rüsten et cetera sichtbar.
CAM-Komplettsysteme vernetzen die Fertigungsumgebung
Am Nachbarstand in Halle 2 präsentiert N+P gemeinsam mit ihrem langjährigen Partnerunternehmen Open Mind Technologies AG die CAM-Lösung Hypermill. Besucher aus dem Werkzeug- und Formenbau könnten sich in Live-Demonstrationen von den zukunftsweisenden Möglichkeiten wie der Automatisierung von Prozessen oder der CAM-Programmierung überzeugen. Dabei steht die bidirektionale Kommunikation mit den Steuerungen von Werkzeugmaschinen im Fokus. Und das Tool Hypermill Virtual Machining schließt zu diesem Aspekt die Lücke zwischen CAM-System und bestehender Maschinenumgebung. So ensteht einmal mehr ein digitaler Zwilling der realen Bearbeitungssituation – die Basis für das sichere Generieren, Optimieren und Simulieren des NC-Codes.
Stand: 08.12.2025
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