Mikrostege und Spezialschnitte Software beugt Kollisionen und Maschinenausfällen in der Blechbearbeitung vor

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

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Blechteile, die nach dem Laserschneiden auf der Platte bleiben oder sich gar aufrichten, können den Laserkopf erheblich beschädigen. Das will der IT-Experte Lantek mit speziellen Bearbeitungsalgorithmen in der CAD/CAM-Software vermeiden.

Die CAD/CAM-Software Lantek Expert soll verhindern, dass sich Blechteile oder Lochausschnitte nach dem Schneiden aufstellen und den Laserkopf beschädigen.   (Bild:  Lantek)
Die CAD/CAM-Software Lantek Expert soll verhindern, dass sich Blechteile oder Lochausschnitte nach dem Schneiden aufstellen und den Laserkopf beschädigen.
(Bild: Lantek)

Beim Blechschneiden bewegt sich der Laserkopf zwischen den einzelnen Schnitten mit großer Geschwindigkeit. Blech kann jedoch in seinem Verhalten mitunter unberechenbar sein. Schneidet etwa eine Lasermaschine einen Ausschnitt oder ein Teil, kann es vorkommen, dass sie nicht zwischen das Gitter fallen, sondern sich aufrichten und gekippt auf dem Blech liegen bleiben. Wenn sie damit in den Schneidpfad des Laserkopfs ragen, kommt es zu Kollisionen, die ihn beschädigen und kostspielige Maschinenstopps nach sich ziehen können.

Zudem werden aufgrund ihrer Geschwindigkeit und Leistung häufig Faserlaserschneidmaschinen zum Schneiden dickerer Blechteile verwendet. Die dabei eingesetzten Hochdruckgase drücken auf die Teile, sodass diese nach Abschluss des Schneidvorgangs gelegentlich auf das Blech „hüpfen“.

Zwei Möglichkeiten: Befestigen oder Zerstören

Ein Bearbeitungsalgorithmus in der CAD/CAM-Software Lantek Expert beuge diesen Unfällen mit einem Kniff vor, spare Wartungskosten und steigere zudem die autonome Betriebskapazität von Schneidmaschinen. Das Feature sei in der Lage, Konturen zu erkennen, die ein potenzielles Risiko für den Schneidkopf darstellen könnten. Diese Teile versieht es laut Hersteller während des Schnitts mit Mikrostegen. Derart befestigt, sollen sie nach der Bearbeitung zunächst liegen bleiben, bis sämtliche Konturen des Blechs geschnitten seien und sichergestellt sei, dass der Laserkopf nicht mehr über die problematischen Teile fahren müsse. Mit einem bereits in der CNC-Programmierung definierten Schneidpfad durchtrenne das System dann die Mikrobefestigungen, um den Schnitt zu vollenden.

Handelt es sich um verzichtbare Ausschusselemente wie größere Lochausschnitte, die durch Aufspringen oder Aufstellen eine Gefahr für den Laserkopf darstellen könnten, greife das System automatisch zu anderen Mitteln: Mithilfe eines Spiral- oder Gitterschnitts zerstöre es das Material des Lochausschnitts. Derart zerkleinert können die Reste laut Hersteller kontrolliert ins Maschinenbett fallen.

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