Stanzbiegeautomaten Gesamte hochkomplexe Prozesskette in einer virtuellen Animation
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Mit drei neuen Multicentern MC 42 und MC 82 von Bihler fertigt Schnöring seit kurzem Baugruppen für Gira-Steckdosen. Die virtuelle Animation der Fertigungslösung setzt das Unternehmen gezielt für Demonstrationen und Schulungen ein. Sie zeigt die gesamte, hochkomplexe Prozesskette, die die geforderte Taktratenerhöhung um 50 Prozent ebenso sicherstellt, wie die hohe Bauteilqualität der Erdungsbügel und Schuko-Kontakte.
Seit ihrer Gründung im Jahre 1926 ist die Schnöring GmbH in Schalksmühle beständig gewachsen und verfügt heute über etwa 110 Federwindeautomaten und rund 50 Bihler-Stanzbiegeautomaten. Damit stellt das Familienunternehmen, das seit 2018 Mitglied in der Kern-Liebers-Gruppe ist, auf etwa 16.000 Quadratmetern Produktionsfläche Federn, Drahtbiegeteile, Stanzbiegeteile und Baugruppen her. Zum Baugruppen-Bereich gehört seit 2008 auch die Fertigung von Komponenten für Gira-Steckdosen. Dabei handelt es sich um den Erdungsbügel und die beiden zugehörigen Schuko-Kontakte in Rechts- und Linksvariante. Für diese Bauteile verfügt das Unternehmen nun über eine neue Fertigungslösung, die sowohl praktische Vorteile als auch virtuell erheblichen Mehrwert bietet.
Digitalisierter Produktionsprozess
Dazu wurde der gesamte Produktionsprozess der Schuko-Kontakte digitalisiert und ist als Animation verfügbar – analog zum digitalen Animations-Modul der Bihler Digital App, das die Visualisierung und Animation kompletter Fertigungsanlagen sowie einzelner Baugruppen oder Werkzeuge ohne zusätzliche Software ermöglicht. „Wir nutzen die Animation hauptsächlich für Schulungszwecke. Damit können wir auch unerfahrenen Mitarbeitern ohne CAD-Kenntnisse ganz genau zeigen, was, wann und wo im Werkzeug passiert. Hilfreich sind dabei auch die in der Animation hinterlegten Infos und Hinweise zu spezifischen Werkzeug-Einstellmöglichkeiten“, sagt Axel Schnöring, verantwortlich für das Kern-Liebers Lead Center Stamped Bent Parts in Schalksmühle. „Die Animation hilft uns, unseren Mitarbeitern das nötige Know-how für diese komplexe Prozesskette zu vermitteln und sie dafür gezielt zu qualifizieren“, ergänzt Jürgen Brielmaier, COO der Kern-Liebers-Gruppe. „Mit derartigen Animationen können wir unsere Kunden aber auch sehr gut beispielsweise bei Produktänderungen begleiten und entsprechende Lösungen erarbeiten. Animationen sind damit die ideale Ergänzung zum herkömmlichen Musterbauteil.“
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