Nun auch zu Wasser Rüstungskonzern Rheinmetall kauft NVL von Lürssen

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

Wie die EU-Kommission jetzt entschieden hat, darf Rheinmetall die Militärsparte respektive den Marineschiffbauer NVL der Werften-Gruppe Lürssen aus Bremen übernehmen.

Bisher hat Rheinmetall Kriegsschiffe vor allem mit Lasersystemen und Kanonen ausgerüstet, wie etwa mit dieser Oerlikon Millennium Gun gegen schnelle Überwasserziele. Nun will der Düsseldorfer Rüstungskonzern aber gleich ganze Schiffe bauen, denn er darf NVL übernehmen ...(Bild:  Rheinmetall Air Defence AG)
Bisher hat Rheinmetall Kriegsschiffe vor allem mit Lasersystemen und Kanonen ausgerüstet, wie etwa mit dieser Oerlikon Millennium Gun gegen schnelle Überwasserziele. Nun will der Düsseldorfer Rüstungskonzern aber gleich ganze Schiffe bauen, denn er darf NVL übernehmen ...
(Bild: Rheinmetall Air Defence AG)

Rheinmetall darf sich nach einer Entscheidung der EU-Kommission die Militärsparte NVL der Bremer Werften-Gruppe Lürssen holen, wie heute bekannt wurde. Deutschlands größter Rüstungskonzern mit Sitz in Düsseldorf hatte sich bereits im September mit Lürssen auf den Kauf geeinigt. Dazu zählt übrigens auch die Werft Blohm+Voss im Hamburger Hafen.

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Die Transaktion betreffe in erster Linie den Bau von Überwasserschiffen und damit verbundene Dienstleistungen im Verteidigungssektor. Angesichts begrenzter Auswirkungen auf die Marktstruktur gebe es nach eingehender Prüfung keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken gegen diesen Schritt.

Warum Schiffe nur ausrüsten und nicht gleich selber bauen?

Damit will sich Rheinmetall demnach breiter aufstellen und dabei den Marineschiffbau als zusätzliches Geschäftsfeld hinzufügen. Der Konzern baut nämlich bisher keine eigenen Schiffe, macht aber Geschäfte mit der Marine – etwa mit Schiffsgeschützen und mit Lasermodulen, wie man erfährt. Der Kaufpreis bleibt geheim. Die private Werften-Gruppe Lürssen ist seit Oktober 2021 zweigeteilt. Und zwar in die Marinesparte Naval Vessels Lürssen (NVL) und in eine Jacht-Sparte. NVL ist auf die Konstruktion und Fertigung von Marine- und Behördenschiffen für die Bundesmarine und für weltweit ansässige Kunden spezialisiert. In Deutschland gehören zu NVL übrigens vier Werften. Das sind die Peene-Werft in Wolgast (Mecklenburg-Vorpommern), eben Teile von Blohm+Voss, die Norder-Werft in Hamburg sowie die Neue Jade-Werft in Wilhelmshaven. Standorte gibt es auch in Bulgarien, Kroatien, Ägypten und in Brunei.

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