Reis Robotics Roboter programmieren wie eine Werkzeugmaschine
Obernburg (jk) – Der Roboterhersteller Reis hat die Steuerung Robot-Star-V so erweitert, dass sie in der Lage ist, CNC-Programme unmittelbar zu verarbeiten. Eine zusätzliche Umsetzungssoftware
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Obernburg (jk) – Der Roboterhersteller Reis hat die Steuerung Robot-Star-V so erweitert, dass sie in der Lage ist, CNC-Programme unmittelbar zu verarbeiten. Eine zusätzliche Umsetzungssoftware ist nicht erforderlich. Damit wird in der automatischen Prozesskette die Lücke zwischen der digitalen Konstruktion (CAD/CAM) und der 3D-Werkstückbearbeitung mit Robotern geschlossen. In der Vergangenheit scheiterten viele Versuche, den Roboter zum Beispiel beim 3D-Fräsen zu etablieren, am hohen manuellen Programmieraufwand.
Die Robotersteuerung ist nicht nur mit CNC-Funktionen ausgestattet, sie hat auch die Fähigkeit, den CNC-Code – wie er in der Norm DIN 66025 definiert ist – zu entschlüsseln. So beherrscht die Steuerung sowohl die 2,5- als auch die 3D-Bearbeitung mit 5-Achs-Synchron-Interpolation. Dabei verhält sie sich laut Reis wie eine CNC, bleibt jedoch eine Robotersteuerung.
Aufgrund dieser Kombination verspricht sich der Roboterhersteller mehr Wettbewerbsfähigkeit zu klassischen Werkzeugmaschinen, insbesondere weil die CNC-Programme der Steuerung nicht nur von Hand eingegeben, sondern auch von einem externen CAM-System direkt übertragen werden können. Mit der Simulations-Software Rob-Office ist ein virtueller Abarbeitung der CNC-Programme möglich, die Bewegungsbahnen des Roboters sind zusammen mit dem Werkstück in 3D darstellbar.
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