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Schneller fertigen mithilfe der Blechfunktionen einer 3D-CAD-Software

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Projektleiter und CAD-Verantwortlicher Stefan Jüngling erinnert sich an die ersten Schritte mit dem neuen System: „Die Bedienung von Solidworks ist sehr einfach, aber man muss erst einmal verstehen, wie die 3D-Modellierung an sich funktioniert. Dabei geht es eher um die allgemeine Vorgehensweise und Methodik und das konnten wir aus der Schulung gut mitnehmen.“

3D-CAD als Schlüssel einfacher Bedienung

Jüngling sieht eine ganze Bandbreite an Vorteilen, die die Arbeit mit Solidworks mit sich bringt: „Bei uns geht es immer darum, Teile so schnell wie möglich auf die Maschine zu bringen. Da ist es ein großer Vorteil, wenn wir die Schnittstellen von Solidworks zum Einlesen der CAD-Daten des Kunden nutzen können und das System dann automatisch die Abwicklung erstellt.“ Auch wenn das Produkt erst bearbeitet werden muss, ist Solidworks gut geeignet, denn die Blechfunktionen sind umfangreich. „Ich sehe schnell, ob das Blechteil sich sauber verarbeiten lässt: Beispielsweise ist auf einen Blick ersichtlich, ob ein ausreichender Spalt zum Schweißen entsteht. Das System berücksichtigt automatisch den Verkürzungsfaktor beim Abkanten, sodass die Platinen von vornherein richtig dimensioniert sind und das gekantete Teil dem Modell entspricht. Am 3D-Modell zeigt sich zudem sehr schnell, ob alle Teile einer Baugruppe zusammenpassen“, so Jüngling.

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Mit 3D-Modellen mehr Verständnis für das Endprodukt schaffen

Für den CAD-Verantwortlichen ist die verbesserte Kommunikation, die ein solches 3D-System ermöglicht, wichtig. Er nutzt die 3D-Modelle sowohl beim Kunden, um die endgültige Form und die Funktion von Produkten zu demonstrieren, als auch um den Mitarbeitern in der Fertigung das Endergebnis zu zeigen: „Man versteht eben auf einen Blick, wie das fertige Teil aussehen soll. Das ist gerade in der Fertigung sehr praktisch – der Mitarbeiter macht beispielsweise beim Abkanten weniger Fehler, wenn er weiß, wie das Endprodukt aussehen soll.“ In der 2D-Zeichnung sei es früher nicht einfach gewesen zu erkennen, ob eine Kantung nach oben oder nach unten geht. Nun könne man dem Kunden in Photoview erstellte Renderings zeigen, sodass er einen sehr realistischen Eindruck erhält, wie das Produkt am Ende aussieht – auch im Hinblick auf die Oberflächenbeschaffenheit.

PDM-System für die Änderungs- und Freigabeverwaltung nutzen

Ebenso unterstützt die 3D-Modellierung in der Angebotsphase, denn das Modell liefert – wenn es um Einpressbolzen, -muttern und andere Zubehörteile ergänzt wird - eine komplette Stückliste, die zur Kalkulation verwendet werden kann. Jüngling ergänzt: „Ich kann sehr schnell abschätzen, welcher Aufwand in der Fertigung nötig ist, was sowohl Auswirkungen auf den Preis als auch auf die Fertigungsdauer hat.“

Zur Verwaltung der CAD-Daten setzt Gefinal Solidworks Enterprise PDM ein; auch bei der Einführung dieses Systems stand Solidpro hilfreich zur Seite. Seitdem nutzen die Solidworks-Anwender das PDM-System für die Änderungs- und Freigabeverwaltung. Zeichnungen und andere Daten können von der Produktion nur in der aktuellen Version und nach einer Freigabe abgerufen werden, was die Fehlermöglichkeiten weiter verringert.

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