Blechbearbeiter aus dem Mittelstand packen die Digitalisierung entschlossen an. Aber wo optimieren? Wie automatisieren? Und was vernetzen? Die Roadmap für die Zukunft muss in einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit entwickelt werden.
Bystronic merkt, dass kleinere und mittlere Job-Shops die digitale Transformation vorantreiben möchten, um zukunftsfähig zu bleiben. Sie wollen möglichst rasch vom analogen „Ist“ zum digitalen „Soll“ gelangen. Doch dabei sind sie auf Unterstützung angewiesen, denn die Umsetzung verlangt Expertise und Erfahrung.
(Bild: Bystronic)
Der Unterschied könnte größer nicht sein: Während große Industrieunternehmen bereits vollautomatisiert und vernetzt produzieren, gibt es in den Prozessketten des Mittelstands noch einiges an Optimierungspotenzial. Industrie 4.0 ist für die meisten Lohnfertiger und Produktionsbetriebe nicht mehr als ein Schlagwort, im besten Fall eine Vision. Von der Smart Factory sind sie noch ein
gutes Stück entfernt.
Es verwundert nicht, dass die Großen und die Kleinen mit unterschiedlich langen Spießen kämpfen. Das Tagesgeschäft lässt wenig Spielraum für Änderungen an der Infrastruktur und die meisten Automationslösungen sind zu starr für den Mittelstand. Wer auf engem Raum wechselnde Auftragslagen bewältigen muss, ist auf Flexibilität angewiesen. Ein weiteres Problem ist die Kompatibilität: Unterschiedliche Systeme lassen sich nur schwer vernetzen. Und um den gesamten Maschinenpark auf einmal zu ersetzen, fehlen die Mittel.
Digitalisierungsdruck nimmt zu
Zunehmender Kostendruck und steigende Kundenerwartungen machen den Einsatz von Automationslösungen und Software jedoch auch im Mittelstand unverzichtbar. Die disruptive Wirkung der Digitalisierung entfaltet sich langsam aber sicher auch in der Industrie, nachdem sie bereits verschiedenste Branchen kräftig durchgerüttelt hat.
Fortschrittliche Betriebe fragen sich, wie sie neue Technologien gewinnbringend nutzen können. Das tun auch viele der Kunden von Bystronic. Das Unternehmen merkt, dass kleinere und mittlere Job-Shops die digitale Transformation vorantreiben möchten, um zukunftsfähig zu bleiben. Sie wollen möglichst rasch vom analogen „Ist“ zum digitalen „Soll“ gelangen. Doch dabei sind sie auf Unterstützung angewiesen, denn die Umsetzung verlangt Expertise und Erfahrung.
Flexible und skalierbare Lösungen
Bystronic sieht sich als wichtigen Partner für diese Unternehmen. Das Unternehmen kümmert sich seit über 30 Jahren intensiv um genau dieses Kundensegment. Zwei Drittel der Kunden von Bystronic kommen aus dem Mittelstand. Die Bystronic-Teams sind mit ihren Arbeitsabläufen, ihren Geschäftsprozessen und ihrem Markt bestens vertraut. Und das Unternehmen kennt beide Welten – die analoge und die digitale. Schließlich habt Bystronic selbst eine digitale Transformation durchgemacht: Das Unternehmen hat sich vom vom analogen Maschinenhersteller zum digitalen Gesamtlösungsanbieter entwickelt.
Automation und Software spielen heute im Portfolio eine zentrale Rolle. Trotz aller Veränderungen ist man sich treu geblieben: Man konzentriert sich nach wie vor auf die Prozesse rund um das Schneiden und Biegen. Man tut alles dafür, um die Blechbearbeitung einfacher, effizienter und wirtschaftlicher zu machen. Dafür braucht es Lösungen, die den Anforderungen des Mittelstands gerecht werden. Sie müssen schnell und einfach in die Workflows integrierbar sein. Gleichzeitig sollen sie so flexibel und skalierbar sein, dass der Betrieb Schritt für Schritt wachsen kann.
Von der Reifediagnose zur Roadmap
Um den Kunden von Bystronic optimale Lösungen bieten zu können, muss ihre individuelle Situation verstanden werden. Den Ist-Zustand ermittelt Bystronic anhand einer digitalen Reifediagnose. Mit diesem selbstentwickelten Modell bewerten die Schweitzer verschiedene Aspekte in Bezug auf die Digitalisierung: Produktionsprozesse, Mitarbeitende, Datenmanagement, IT-Infrastruktur, Logistik und Qualitätssicherung. Dabei unterscheidet das Unternehmen fünf Reifegrade: Digital Starter, Digital Explorer, Digital Player, Digital Challenger und Digital Champion.
Sobald die Ist-Situation analysiert wurde, erarbeitet man zusammen mit dem Kunden eine Roadmap für die digitale Transformation. Etappe für Etappe kommt man so dem Ziel näher: der vernetzten Fertigung. Dabei werden auch Maschinen von Fremdherstellern integriert, denn Bystronic ist überzeugt, dass Offenheit eine zentrale Voraussetzung ist, um die digitale Transformation zu meistern. Erfolge zeigen sich bereits mit dem Erreichen der ersten Milestones: Der Materialfluss wird beschleunigt und die Energieeffizienz optimiert. Die Produktivität steigt und die Betriebskosten sinken.
Innovation ist Tradition
Die Lösungen von Bystronic sind seit jeher „state of the art“. 1984 gehörte Bystronic zu den Pionieren im Laserschneiden und vier Jahre später lancierte das Unternehmen die weltweit erste Nesting-Lösung für den PC. Bis heute hat Bystronic nichts von dieser Innovationskraft verloren: Vor vier Jahren hat Bystronic die erste Softwarelösung für das digitale Produktionsmanagement auf den Markt gebracht und vor zwei Jahren erste mobile Biegeautomation. Damit Bystronic in Zukunft so innovativ bleiben kann, setzt das Unternehmen sich intensiv mit Technologien wie Machine Learning und Augmented Reality auseinander.
Stand: 08.12.2025
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Den aktuellsten Stand der Technologien präsentiert Bystronic auf der Euroblech 2020 in Hannover, wo das Unternehmen Ende Oktober die neuste Version der Smart Factory vorstellen wird. In dieser modularen Lösung sind alle Komponenten vernetzt, mit denen Bystronic seinen Kunden den Weg in die Zukunft der Blechfertigung ebnen möchten. Schritt für Schritt.