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STS Systemtechnik Schänis

Schweizer Präzision auch in der Stanztechnik

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Unmögliches machbar zu machen bringt Wettbewerbsvorsprung

Manfred Brunner kam 2010 zu Schänis, um den Bereich Stanztechnik weiter auszubauen und bekannter zu machen. Als der heutige Geschäftsbereichsleiter Stanztechnik nach einem typischen Projektablauf gefragt wird, berichtet er von einem langjährigen Kunden, der ein neues Werkzeug für die Produktion von Stanzteilen benötigte. Dieser hatte sich für ein aktuelles Projekt Umsetzungsvorschläge von verschiedenen Metallverarbeitern machen lassen und sich schließlich für den Vorschlag von Schänis entschieden. „In diesem Fall haben unsere Techniker eine Lösung gefunden, bei der man mit einem einzigen Werkzeug alle geforderten Varianten produzieren kann. Damit konnten wir uns von den Mitbewerbern deutlich abheben“, erklärt Brunner. Und Geschäftsführer Markus Spörri ergänzt: „Wir wollen, dass unsere Produkte den Kunden überzeugen und ihm den gewünschten Nutzen und Mehrwert bringen. Deshalb ist es uns wichtig, bei der Beratung, Kundenpflege, Entwicklung, Beschaffung sowie Produktion die Kundenanforderungen und Erwartungen kompromisslos zu erfüllen.“

Auch wenn die Kunden des Schweizer Mittelständlers sehr verschieden sind – die Arbeitsweisen bei der Auftragsbearbeitung ähneln sich. Manfred Brunner erläutert an dem beschriebenen Referenzprojekt die typischen Abläufe: „Zuerst wird die Kundenanfrage im Haus mit den Technikern besprochen. Gemeinsam mit einem Schänis-Techniker wird dem Kunden dann das Grobkonzept des Werkzeuges samt Preiskalkulation präsentiert. Die Kunden wissen es zu schätzen, wenn sie hinsichtlich des geplanten Produktionsprozesses und der Kosten kompetent beraten werden und gleichzeitig die technischen Detailfragen fundiert beantwortet werden.“

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Wenn der Auftraggeber dem Vorschlag zustimmt, erstellt Manfred Brunner gemeinsam mit dem Kunden den Terminplan. „Neben Fachkompetenz in der Fertigung, fairen Preisen und einer hohen Qualität ist die Einhaltung der Liefertermine für uns ein absolutes Muss“, betont er. Wenn also der Terminplan bestätigt wurde, beginnen die Schänis-Techniker mit der Konstruktion des Werkzeuges. Parallel dazu wird das erforderliche Material für die Teile bestellt. Nach der Fertigstellung der Konstruktion für das Werkzeug wird es dem Kunden mittels 3D-Modell präsentiert und nach der Freigabe dann die 0-Serie gestanzt. „In der 0-Serien-Phase kommt es mitunter zu Anpassungen. Hierbei stimmen wir uns eng mit dem Kunden ab“, erläutert Brunner. Erst nach einer abschließenden Freigabe erfolgt der Produktionsstart.

Ein akribischer Prozess. Doch die Kunden setzen genau darauf. Und dementsprechend legt das Unternehmen die eigenen Qualitätsmaßstäbe auch bei seinen Lieferanten an. „Wir wollen professionelle Lieferanten als leistungsstarke Partner und messen diese an dem hohen Qualitäts-standard den wir gegenüber unseren Kunden zu verantworten haben“, erklärt Spörri.

Mitarbeitermotivation durch Beteiligung am Unternehmenserfolg

Das Unternehmen, dessen anspruchsvolle Kunden in der Schweiz, in Deutschland und Österreich sitzen, produziert auf einer Fläche von insgesamt 10.600 m2. Beschäftigt sind bei der STS Systemtechnik Schänis GmbH aktuell 75 Mitarbeiter. Markus Spörri weiß, dass diese eine wichtige Basis für die Kontinuität des Unternehmenserfolgs sind. „Seit einigen Jahren können alle Mitarbeiter an diesem Erfolg von Schänis partizipieren. Das Beteiligungssystem bezieht sich auf die gemeinsam definierten Ziele und ermöglicht den Mitarbeitern, zum Erfolg des Unternehmens beizutragen und somit auch daran teilzuhaben. Außerdem existiert im Unternehmen ein Ideenmanagement. Jeder Mitarbeiter kann selbstständig Ideen erfassen und zur Prüfung freigeben“, so Spörri.

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